Kultkinos

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Kultkinos in Berlin <br>

Zu einer Filmmetropole gehören auch seine Lichtspielhäuser. Neben den großen Ketten wie Cinestar und Cinemaxx sowie UCI ist vor allem die kleine Arthouse Kette "Yorck-Kinos" hervorzuheben.

Das Babylon ist eines der Kultkinos in Berlin (Foto: heifisch / pixelio)

Rund zehn Prozent aller Kinos befinden sich in Berlin. Und trotz des allgemeinen Kinosterbens sowie der Konzentrationsprozesse in diesem Gewerbe gibt es in der deutschen Hauptstadt noch 169 Betreiber und insgesamt 526 Filmleinwände. Dabei ist alles vertreten: von den großen Multiplexkinos am Potsdamer Platz oder Schönhauser Allee über kleinere Programmkinos bis hin zu winzigen Kiez-Guckröhren in Fabriketagen.

Wer in Berlin ins Kino geht, hat nicht nur die Wahl zwischen unzähligen Filmen, darunter Raritäten, die häufig in Originalsprache laufen.

Qual der Wahl


Er hat zugleich die Qual, sich zwischen unterschiedlichsten Sälen zu entscheiden.
Soll es das „Blauer Stern“ in Pankow mit seinem schönen Sternenhimmel aus den
Vierzigerjahren sein? Das „Rollberg“ aus den Zwanzigerjahren, das einst größtes
Filmtheater Europas war? Oder das „Babylon Mitte“ am Rosa-Luxemburg-Platz, das
einzige noch erhaltene Uraufführungskino der Stummfilmzeit? Während im „Krokodil“ ausschließlich russische Filme und solche aus der ehemaligen Sowjetunion laufen, lädt das „Nickelodeon“ junge Eltern zum unbeschwerten Filmgenuss mit Babysitter- Service ein. Familiär gehts auch im  „Lichtblick“ zu, mit nur 32 Sitzplätzen eines der kleinsten Kinos ist und in einer ehemaligen Fleischerei Avantgardestreifen zeigt.

Und im „Cinema am Walter-Schreiber-Platz“ in Steglitz wird anspruchsvolle Kost für nur 2,99 Euro geboten.

Ein besonderes Stück Zeitgeschichte stellt das „International“ in Mitte im Stil der Sechzigerjahre dar. Als offizielles Premierenhaus der DDR genießt es mit seiner Honecker-Lounge, dem Clubraum Frösi und einer Cocktailbar geradezu Kultstatus.

Nicht nur bei Filmfestspielgästen beliebt ist außerdem der „Delphi-Filmpalast“, der bis 1949 Tanzsaal war und noch heute das Flair der Zwanzigerjahre verbreitet.  Das Cinema Paris im französischen Kulturinstitut am Kurfürstendamm zeigt hochwertige Filme mit frankophilen Einschlag.

Im Sommer locken darüber hinaus zahlreiche Freiluftkinos auf die Museumsinsel, in den Volkspark Hasenheide, den Innenhof des Ethnologischen Museums oder das Kulturforum am Potsdamer Platz.

Programmies


Last but not least sollen hier die Häuser der engagierten Kinobetreiber genannt sein, in denen häufig Filme zu sehen sind, die man sonst wahrscheinlich fast nirgends in der Republik zu sehen bekommt. Das ist zum einen das Kino Movimiento am Kottbusser Damm und zum anderen die Brotfabrik am Caligariplatz.


Kinoadressen von A-Z

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