Kunstszene Mitte

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Kunstszene Berlin - Galeriedichte steigt

Zu den für Berlin-Mitte brennenden Galeristen der ersten Stunde gehören ohne Zweifel auch Christian Nagel in der Weydinger Straße 2/4, der mit größtem Erfolg viele politisch-brisante Positionen der Gegenwart vertritt und Mehdi Chouakri in den Edisonhöfen der Invalidenstraße 117, der derzeit vor allem durch französische Jungstars wie Saâdane Afif, Sylvie Fleury und Mathieu Mercier von sich reden macht.

Die CFA ist in einem Chipperfieldbau untergebracht cc creative common art in berlin.de auf flickr.com

Seit Mitte der Neunziger Jahre suchen die Galeristen in Mitte jedoch zunehmend vergeblich nach geeigneten Freiräumen. Die Neuankömmlinge der Berliner Galerienszene mussten seitdem oft ausweichen und schufen sich ihre eigenen Zentren etwas weiter südlich entlang des ehemaligen Mauerstreifens am Checkpoint Charlie. Auch hier animiert die konzentrierte Galeriendichte und harte Konkurrenz allerdings bereits zu Standortpräferenzen abseits des großen Ausstellungs- und Vernissagenrummels.

Das multikulturelle Kreuzberg und die industrielle Brachlandschaft nordöstlich des Tiergartens bieten vielen innovativen und ungewöhnlichen Galeriekonzepten ein geeignetes Terrain.

Im globalen Wettbewerb der Berliner Galerien bieten die Händler ihre heiß gehandelte Ware nicht selten auf zwei Etagen und mehreren 100 Quadratmetern feil.

Es sind Galerien mit fast museal anmutenden Räumen, Johann König in der Dessauer Straße 6-7, Thomas Schulte in der Charlottenstraße 24, Giti Nourbakhsch in der Kurfürstenstraße 12 und c/o Atle Gerhardsen in der Holzmarktstraße 15-18, die mit einer an New York orientierten Ausstellungspraxis ihre großen Erfolge feiern.

Die zentral gelegenen Galerie Contemporary Fine Arts (CFA) Am Kupfergraben 10 gilt es hier ebenso zu erwähnen. Die Galerie befindet sich in einem Neubau von David Chipperfield, der sicherlich zu den architektonischen Highlights Berlins zählt. 2003 wurde ein Architekturwettbewerb für die Bebauung des Grundstücks am Kupfergraben ausgeschrieben, in dem sich Chipperfield gegen Kontrahenten wie Frank Gehry oder Peter Zumthor durchsetzte. Der Siegerentwurf des britischen Architekten besticht durch eleganten Minimalismus, der sich optimal in das Ensemble der Museumsinsel einfügt.

Die charismatischen Geschäftsführer oben genannter Galerien stammen wie Johann König aus rheinischen Kunstdynastien oder haben sich wie Bruno Brunett und Nicole Hackert von CFA dank nachhallender Entdeckungen à la Jonathan Meese selbst einen Ruf als Enfants Terribles des Kunstmarkbusiness erarbeitet.

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