Zwangsarbeit

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Online-Archiv zum Thema Zwangsarbeit

© Arbeitskarte Anna P., Linz 1943 Quelle: Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus ist eines der dunklen Kapitel der deutschen Geschichte. Nun sind die Erinnerungen von 600 ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern online abrufbar.

In einer Kooperation der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" mit der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum ist dieses Online-Archiv entstanden.

Das Portal "Zwangsarbeit 1939-1945" trägt zur Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben, bei. 590 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus 26 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichten in 398 Audio- und 192 Video-Interviews.

"Viele Überlebende aus Mittel- und Osteuropa haben in den nun vorliegenden Interviews erstmals über das Erlittene und die oftmals schwere Zeit nach 1945 berichtet. Die Stiftung Erinnern, Verantwortung und Zukunft (EVZ) will mit dem von ihr geförderten Online-Archiv zur Zwangsarbeit die Erinnerungen dieser NS-Opfer wach halten und sie zugleich jungen Menschen und Wissenschaftlern für die politische Bildung und Forschung nutzbar machen.", erklärte der Vorstand der Stiftung , Günter Saathoff. Abrufbar sind Erinnerungen jüdischer und nichtjüdischer KZ-Häftlinge, von Sinti und Roma, von Zwangsarbeitern, die im Bergbau, der Industrie oder der Landwirtschaft arbeiten mussten, von italienischen Militärinternierten und von sowjetischen Kriegsgefangenen.

Vorbereitungen seit 2004</b<Br>Das Online-Archiv wurde seit 2004 vorbereitet. 32 Teams internationaler Institutionen nahmen insgesamt 2000 Bänder mit den Erinnerungen ehemaliger Zwangsarbeiter auf.

2007 konnte die Kooperation zwischen der Stiftung EVZ und der Freien Universität Berlin zur Erschließung der Interviews unterzeichnet werden. Seitdem werden von einem wissenschaftlichen Team unter der Leitung von Prof. Dr. Gertrud Pickhan und Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos die Audio- und Videobänder verschlagwortet, digital archiviert und das Online-Archiv realisiert.

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