Hackescher Markt in Berlin

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Hackescher Markt und Seitenstraßen - Szeniges zum Einkaufen

Die Hackeschen Höfen sind ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen. Rund um ihn haben sich zahlreiche Geschäfte und Labels angesiedelt, die auf Kauflustige warten (Foto: Berlin Partner / FTB Werbefotografie)

Zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz legen immer mehr Berliner und Besucher der Stadt einen Stopp am Hackeschen Markt ein. Das Gebiet rund um die berühmten Hackeschen Höfe gilt aufgrund der hohen Frequenz von Flaneuren und Passanten mittlerweile als Citylage ersten Ranges. Hier locken Filialen wie Butlers oder DOM Christian Koban mit Wohnaccessoires und Geschenken. Allerdings führt das auch zu einem Verdrängungswettbewerb alteingesessener Geschäfte, die immer mehr von großen Ketten und Labels verdrängt werden.

Innerhalb der historisch gewachsenen Struktur der acht Höfe bieten viele junge Designer ihre Mode-, Schmuck- und Taschenentwürfe an – zum Beispiel im Berlinerklamotten Shop. Im Ampelmann Galerie Shop wiederum finden nicht nur Ostalgiker das passende Souvenir: Aus dem kleinen roten oder grünen Männchen, das einst nur die Verkehrssymbole im Osten der Stadt zierte, ist mittlerweile ein Gesamtberliner Markenzeichen mit Freunden in aller Welt geworden.

Mit ihrem erfolgreichen Konzept lässt die Editionsgalerie Lumas an der Ecke zur Oranienburger Straße die Herzen von Kunstfreunden höher schlagen: Das junge Berliner Team macht zeitgenössische Fotografie und digitale Kunst einem breiten Publikum zugänglich und hat sich mit einem facettenreichen Programm, bestehend aus Werken von rund 90 Künstlern, schnell einen Namen gemacht. Die handsignierten Original-Fotografien in limitierten Auflagen von meist 75 bis 150 Exemplaren werden hier zu Preisen angeboten, die sich nicht nur wohlhabende Sammler leisten können.

Immer wieder zeigen Ausstellungen etablierte Künstler oder aufstrebende Newcomer.

Gegen den Strich


Doch noch immer schwebt auch über dem teuren Ambiente das ursprünglich Andere und Ausgefallene mit – die Marke Mitte etwa ist zwar nobel geworden, entzieht sich aber immer noch gekonnt der Uniformierung. Ein Einkaufsbummel entlang der Oranienburger Straße über Neue und Alte Schönhauser Straße hin zum Rosa-Luxemburg-Platz vermittelt erste Eindrücke von der Vielfalt der Gegend.

Immer noch Kleines und Ausgefallenes


Ein perfektes Beispiel für außergewöhnliche Shopping-Erlebnisse bietet Sterling Gold in den Heckmann Höfen. Der Laden ist eine „Schatztruhe“ für ausgesprochen glamouröse Second-Hand-Mode. Auf über 240 qm werden Abend-, Ball- und Cocktailkleider von den 40er bis zu den 80er Jahren präsentiert, sogar Hochzeitskleider im amerikanischen Look sind vertreten. Hier ist nicht nur die Ware besonders edel, sondern auch das großzügige und liebevoll gestaltete Ambiente. Bei Bedarf nimmt die Inhaberin, selbst Schneidermeisterin, direkt Änderungen an den kostbaren Roben vor.

In der Nähe bieten Edelramsch und Freudenhaus – Berlin Geschenkartikel wie Taschen aus Fruchtsaft-Tetrapaks oder Liebeskummer-Pillen an. Mitbringsel der besonderen Art gibt es ebenfalls beim o.k.-Versand in der Alten Schönhauser Straße: Allerlei Merkwürdiges, doch immer irgendwie Nützliches – wie etwa Fahrrad-Blinklichter in Fischform – sowie farbenfrohe Gebrauchsgegenstände aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa sind hier zu finden. Auch für Freunde und Freundinnen exquisiter und schicker Mode ist Mitte überaus angesagt. Allein beim Buchstaben A sind mehrere Top-Adressen aufzuzählen: Beispielsweise das Apartment, verborgen unterhalb einer Kunstgalerie gelegen, der international geschätzte, exklusive Store von Andreas Murkudis, der Laden der eleganten französischen Designmarke A.P.C., der Showroom des minimalistisch-kreativen Berliner Labels adddress oder die Filiale von American Apparel, die schlichte, hochwertig gearbeitete T-Shirts und andere Baumwoll-Basics anbietet, die unter fairen Bedingungen produziert werden.

Direkt nebenan residiert der Adidas Original Store, der unter anderem neu aufgelegte Kollektionen der 60er und 70er Jahre sowie limitierte Turnschuh-Sammlerstücke im Programm hat, ein paar Meter weiter liegt die erste nicht-skandinavische Filiale der angesagten schwedischen Jeansmarke Acne.

Bei B ist unbedingt der Boss Orange Special Concept Store in der Max-Beer-Straße zu erwähnen, genauso wie das avantgardistische Designhaus Bless oder Blush in der Rosa-Luxemburg-Straße. Dort entwirft Claudia Kleinert eine eigene Kollektion mit Nachtmänteln und Babydolls, die mittlerweile auch in Amsterdam und Kopenhagen verkauft wird, zudem sind elegante Dessous internationaler Marken erhältlich.

Die Liste der Shopping-Tipps ließe sich unendlich fortsetzen – über die Vintage Sandalen, Plateauschuhe und Schnürstiefel aus den 1930er bis 90er Jahren bei Calypso, die spanische Schuhmode von Camper, Streetwear im mehrstöckigen Carhartt Shop und Strickmode von Claudia Skoda bis hin zu W wie Wunderkind: Das neue Label von Wolfgang Joop betreibt in Mitte seinen ersten Wunderkind Store weltweit.

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