PanAm Lounge

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Mit besten Grüßen aus den Sixties: Die Pan Am Lounge

Welt am Sonntag: „Bester Blick über Berlin" (Foto: Westblick GbR)

Die „Pan Am Lounge" liegt im zehnten Stock des „Eden Hochhauses“. Das Haus wurde 1966 direkt gegenüber dem Eingang des Zoologischen Gartens gebaut. Der Name des Hauses erinnert nicht an den letzten Playboy Berlins, Rolf Eden, sondern an das ehemalige Luxushotel, das sich hier bis zum Zweiten Weltkrieg befand.

Als West-Berlin noch eine Insel im „roten Meer“ der Sowjetischen Besatzungszone war und es nur alliierten Fluglinien gestattet war, in Berlin zu landen, war das Appartementhaus beliebter Wohnort zahlreicher Piloten und Stewardessen der US amerikanischen Airline „Pan Am“.

Das Penthouse, das original erhalten ist, machten sie zu ihrem Lieblingsort. Das ist durchaus verständlich, hat man von hier doch einen phänomenalen Blick über West-Berlin. Die „Welt am Sonntag“ kürte den Blick sogar zum Besten in Berlin.

Nach einem mehrjährigen Dornröschenschlaf trifft „man“ sich hier nun wieder, sei es anlässlich der Berlinale, einer Buchvorstellung, einer Record-Release Party oder anderen Veranstaltungen.

Zwar kann die Lounge gut zweihundert Gäste aufnehmen, doch so richtig schön ist die Pan Am Lounge in einem etwas kleineren, gediegenen Kreis von 60 bis 80 Gästen. Bei der entsprechenden Musik könnte glatt Sean Connery als James Bond den Raum betreten und nach einen Wodka-Martini verlangen.

Kein Retrolook sondern Original: Die Ausstattung in der Pan Am Lounge im Eden-Hochhaus (Foto: Westblick GbR)

Nützliche Informationen

Pan Am Lounge
Budapester Str. 43
10787 Berlin
nb@panam-lounge.net
030-7262675-14

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Pan Am und Berlin

In Berlin durfte aufgrund des Vier-Mächte-Status keine deutschen Fluglinien starten und landen. Aus dem Westteil der Stadt waren es lange Zeit nur die „allierten" Pan Am, die British Airways und die Air France, die ins Bundesgebiet flogen. Die Bundesregierung subventionierte diese Flüge mit viel Geld.

Die Pan Am flog von Berlin-Tempelhof, später von Tegel, nach Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Nürnberg, München. 1990 übernahm die Lufthansa für 150 Millionen Dollar die Flugrechte der Pan Am für alle 74 täglichen innerdeutschen Flüge zwischen Berlin und Hamburg, Nürnberg, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und München. 1991 hörte die Pan Am auf, ein eigenständiges Unternehmen zu sein und wurde von Delta Airlines übernommen.

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