Orientalisches & Russisches Essen in Berlin

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Orientalisches und Russisches in Berlin

Gewürze aus 1001 Nacht bestimmen die orientalische Küche. Auch die russische Küche ist davon beeinflusst. (Foto: marge simson / pixelio.de)

Osten, nun der fängt in Berlin hinter dem Ostbahnhof an. So jedenfalls geht die Mähr in der deutschen Hauptstadt. In der Tat: seit jeher ist die deutsche Hauptstadt so etwas wie der Melting Pott für viele Kulturen, die natürlich auch ihre kulinarischen Spuren hinterlassen.

Wir wollen uns bei unserem Streifzug durch die Kochtöpfe Berlins nicht mit der türkischen Dönerküche befassen, sondern mit der Küche des Mittleren Ostens und Russlands.

Was der Mittlere Osten in kulinarischer Hinsicht zu bieten hat, führt das armenische Restaurant Amberd vor, wo Lawasch, gefülltes und gebackenes Fladenbrot, zu mariniertem, auf Lavastein gegrilltem Fleisch gereicht.

Oder sollen es vielleicht georgische Spezialitäten wie Chartscho-Kalbfleischsuppe mit Reis und Kräutern –, Stör-Schaschlik oder Auberginen mit Walnusspastete sein? Dann wird man im Genazvale in Charlottenburg fündig. Wer dagegen wie einst Marlene Dietrich für die russische Küche schwärmt, kann sich im Samowar an Piroschki-Pastetchen, Plinys, den typischen Buchweizen-Plinsen oder den Pelmeni genannten Teigtaschen satt essen. Natürlich stehen auch Keta-Kaviar und hausgebeizter Lachs auf der Speisekarte des Lokals. Klassiker wie Borschtsch und Boeuf Stroganof in etwas lässigerem Prenzlauer-Berg-Ambiente hat im übrigen das Pasternak am Kollwitzplatz auf Lager, wo auch regelmäßig russische Live- Klänge für Stimmung sorgen.

Die Grüne Lampe in der Uhlandstraße knüpft an die russische Tradition des Kaviarbrunches an Sonntagen an.

Zum kulinarischen Abstecher in den Iran lädt wiederum das Shiraz ein. Das Lokal, das in seinen Räumen die traditionelle Teppich-Knüpfkunst seines Landes zur Schau stellt, besticht mit alt-persischen Rezepturen, die zum Beispiel Lammfleisch mit Granatapfel, Minze, Orangenschale und Safran verfeinern.

Die Reise in den Orient lässt sich im libanesischen Kellerlokal Mesa fortsetzen, wo Vorspeisen wie Humus oder ofengeröstete Auberginen das kulinarische Programm bestimmen.

Gar nicht viel anders schmeckt übrigens die jüdische Küche, die im Liebermanns im Jüdischen Museum oder im Kadima in der Oranienburger Straße zubereitet wird. Wobei dort neben israelischer Mandeltorte auch der Nordafrika-Klassiker Couscous gereicht wird.

Adressen:

Amberd
Uhlandstr. 67
10717 Berlin
Tel: 030 - 861 45 57
Di-Sa 17-24 Uhr, So & Feiertags 15-24 Uhr
reservierung@amberd.de
www.amberd.de


Genazvale

Georgische Spezialitäten
Windscheidstraße 14
10627 Berlin
Tel: 030 - 45 08 60 26
info@genazvale.de
www.genazvale.de

Restaurant Pasternak

Knaackstr. 22/24
10405 Berlin
Tel.: 030 - 441 33 99
Mo-So 9-1 Uhr
www.restaurant-pasternak.de

Russischer Hof

Zietenstraße 19
10783 Berlin
Tel.: 030- 21 23 20 61
Mo-Sa 18-24 Uhr, So 10-19 Uhr
info@russischer-hof.com

Grüne Lampe

Uhlandstraße 51
10719 Berlin
Tel: 030 - 88 71 93 93
täglich 9:30- ca. 22 Uhr
www.gruene-lampe.de

Shiraz

Danckelmannstr. 20
14059 Berlin
Tel: 030 - 32 67 96 60
Mo-So 16-24 Uhr
www.shiraz-berlin.de

Mesa

Paretzer Str. 3
10713 Berlin
Tel.: 030 - 822 53 64
Mo-Sa 16-24 Uhr
mail@mesaberlin.de
www.mesaberlin.de

Kadima

Oranienburger Straße 28
10117 Berlin
Tel: 030 - 27 59 42 51
Mo-Sa 17-24 Uhr
So 12-24 Uhr

Liebermanns

im Jüdischen Museum
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Tel: 030 - 25 93 97 60
Snackbar: täglich von 10-17 Uhr
Restaurant Di-So 10-20 Uhr, Mo: 10-22 Uhr
Orientalisches Buffett Mo 18-22 Uhr
info@liebermanns.de
www.liebermanns.de

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