Museumslandschaft

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Berliner Museumslandschaft

Die Lange Nacht der Museen ist in Berlin erfunden worden. Zigtausende Menschen nutzen zweimal jährlich die Gelegenheit die Berliner Museen einmal anders zu erfahren (Foto: Land Berlin/Thie)

Berlin ist eines der wichtigsten kulturellen Zentren Europas, wenn nicht inzwischen sogar weltweit. Die kulturelle Aufbruchstimmung nach dem Fall der Mauer ist auch heute noch deutlich spürbar. Es hat sich gezeigt, dass die Errichtung eines Kulturforums in der Nähe des Potsdamer Platzes in den fünfziger und sechziger Jahren eine visionäre Leistung gewesen ist.

Jetzt, da die Stadt wieder zusammengewachsen ist, liegen zwei kulturelle Zentren Berlins in der Mitte. Das eine „Unter den Linden", das andere in unmittelbarer Nähe zur „Neuen Mitte" am Potsdamer Platz.

Aufbruchstimmung setzte Kreativität frei

Die Aufbruchstimmung und das Zusammenwachsen unterschiedlicher Kulturlandschaften setzt nach wie vor viel Kreativität und Gestaltungsraum frei:

Neben drei Opernhäusern und mehr als 130 Theatern und Bühnen finden sich über 175 Museen und Sammlungen in Berlin.

Zusammen mit den Kinos, Galerien und anderen Orten der Kunst finden im kulturellen Umfeld rund 1.500 Veranstaltungen statt. Eine schier unglaubliche Menge an Terminen.

Und die Museen sind Publikumsmagneten: 11, 4 Millionen Besucher zählten die 125 bedeutendsten Ausstellungen der Stadt im Jahr 2006.

So hat die 1998 eröffnete Berliner Gemäldegalerie die großartigen Gemälde des Bode-Museums (im ehemaligen Ostteil der Stadt) und des Museums in Dahlem (im ehemaligen Westteil der Stadt) vereint. Die Gemäldegalerie gehört damit zusammen mit der Eremitage in St. Petersburg, dem Prado in Madrid und dem Louvre in Paris zu den angesehensten Kunstmuseen Europas.

Neben den staatlichen Museen hat sich auch das Jüdische Museum seit seiner Eröffnung am 9. September 2001 mit bereits mehr als 3 Millionen Besuchern zu einem wahren Anziehungspunkt entwickelt. Allein 715.000 Besucher kamen im Jahr 2006. Das Museum wurde nach den Plänen von Daniel Libeskind in Form eines zerborstenen Davidsterns errichtet. Der Bau gilt als einer der bedeutendsten Beispiele zeitgenössischer Architektur.

Und dann gibt es noch ein Event, das für Deutschland in Berlin erfunden wurde und inzwischen viele Nachahmer gefunden hat: Die zweimal im Jahr staffindende „Lange Nacht der Museen". Sie lockt regelmäßig zigtausende Besucher an, auch diejenigen, die sonst nicht ins Museum gehen.

Die berlin-magazin.info-Redaktion schlägt Ihnen eine Bresche durch die unübersichtlichen Angebote und stellt Ihnen die wichtigsten Häuser vor.

Im Rahmen des Ausbaus unserer Seite werden nach und nach weitere Häuser dazu kommen.

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