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22.04.20

Parken ohne Stress: Halteverbotszone in Berlin

Wann sich die Einrichtung lohnt und was es zu beachten gilt

In Berlin ist das Errichten einer Halteverbotszone relativ einfach zu organisieren (Foto: myimmo/pixabay)

Steht ein Umzug oder auch eine größere Entrümpelungsaktion an, kann es durchaus sinnvoll sein, eine Halteverbotszone zu beantragen. In Berlin ist das Errichten einer Halteverbotszone relativ einfach zu bewerkstelligen, allerdings auch mit etwas Bürokratie verbunden. Die folgende Übersicht zeigt, welche Besonderheiten auftreten können und ob sich die Abfertigung über ein Umzugsunternehmen lohnt.

Organisation in Berlin

Eine Halteverbotszone in Berlin empfiehlt sich insbesondere bei einem Wohnungs- bzw. Wohnortwechsel. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, die Nachbarn zu bitten, eine entsprechende Parklücke für den Umzugswagen freizuhalten. Allerdings ist dies in Berlin aufgrund der hohen Verkehrsdichte und des stets knappen Angebots an Parkplätzen eher nicht ratsam. Ein freier und gut erreichbarer Stellplatz für den Umzugswagen ist unerlässlich und gestaltet den Umzug für alle Beteiligten wesentlich stressfreier. Denn in zweiter Reihe zu parken, führt zu Verkehrsstaus und wird von Ordnungsamt oder Polizei in Berlin nicht gerne gesehen. Gegebenenfalls wird dann sogar ein Bußgeld fällig. Bevor der Umzug oder die Entrümpelung stattfinden, sollten folgende Fragen geklärt werden:

  • Hat der Umzugswagen / Transporter vor der Haustür einen garantierten Stellplatz?
  • Ist das Fahrzeug schnell und einfach erreichbar (vor der Haustür)?
  • Gibt es ausreichend Platz für Zwischenlagerungen?
  • Gibt es an der neuen Bleibe einen garantierten Parkplatz?

Wenn diese Fragen mit einem Nein beantwortet werden, dann lohnt sich die Halteverbotszone auf jeden Fall und sollte beantragt werden. Denn einfach bei nächster Gelegenheit den Stellplatz vor der Haustür mit Stühlen, Tischen und anderen Utensilien zu besetzen, ist nicht erlaubt. Dies wird als provisorisches Halteverbot bezeichnet und geahndet. Sollte es zu einer Anzeige kommen, droht auch hier ein Bußgeld.

Ein Anwohner wäre sogar befugt, den Stellplatz räumen lassen und sein Fahrzeug an diesem Ort abzustellen. In diesem Fall wären Umzug oder Entrümpelung vor allem in Großstädten wie Berlin nur noch sehr schwierig durchzuführen und vor allem mit viel Stress verbunden.

Fristgerechter Antrag ist unerlässlich

Eine Halteverbotszone sollte in Berlin im besten Fall 14 Tage vor dem jeweiligen Umzugstermin bei der Straßenverkehrsbehörde angekündigt und beantragt werden. Die Halteverbotsschilder müssen drei Werktage vor dem Termin aufgestellt sein. Die Schilder lassen sich auch durch einen Dienstleister beschaffen.

Es muss auch eine Protokollierung stattfinden, damit bewiesen werden kann, dass zum Beispiel ein Fahrzeug fälschlich abgestellt wurde. So wäre man befugt, dieses unverzüglich abschleppen zu lassen. Im Protokoll erwähnt wird zum Beispiel der Radstand, die Farbe und Marke des Fahrzeugs sowie das Kennzeichen.

Wer ist für den Antrag zuständig?

Der Antrag für eine Halteverbotszone und die Beschaffung der Schilder können von jedem selbst erledigt werden. Die Beantragung erfolgt in Berlin beispielsweise ganz einfach über ein Online-Formular. Allerdings ist das Protokoll recht zeitaufwendig. Zeit, die für den Umzug oder die Entrümpelung sicher besser investiert werden kann.

Ein City Immobilienmakler ist für diese Angelegenheiten rund um die Halteverbotszone jedoch nicht zuständig. Ansprechpartner ist hier stets das Umzugsunternehmen. Dieses hat damit auch in der Regel mehr Erfahrung und kann besser auf die jeweiligen Gegebenheiten eingehen.

Man muss aber nicht direkt einen Vollservice-Umzug buchen, denn jeder Dienstleister bietet diesen Service auch als Einzelleistung an.

Ob weg aus Berlin oder hin in die deutsche Hauptstadt: Bei einem Umzug lohnt sich die Einrichtung einer Halteverbotszone auf jeden Fall. Egal ob man sie selbst organisiert oder einem Dienstleister überlässt: den Stressfaktor mindert sie jedenfalls erheblich.







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