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25.08.20

Fußballfieber trotz Sommerpause und Corona

Echte Fans leben ihre Leidenschaft das ganze Jahr über

Berliner Sportfans können auch zwischen den Spielen viel Spannendes rund um ihren Sport erleben. (Foto: Fionn Große@Unsplash.com)

Auch wenn der Sport mit Kunst, Kultur, Architektur und Kneipenszene starke Konkurrenz hat: Die äußerst vielseitige Metropole Berlin ist auch eine Fußballstadt. Mit „der Herta“ und „der Union“ spielen gleich zwei Teams in der 1. Bundesliga und bieten ihren Fans während der Saison das gesamte Spektrum wettkampfbedingter Emotionen.

Doch in diesem Jahr ist einiges anders. Zu der fußballerischen Tristesse der Sommerpause kommt noch das große Fragezeichen hinzu, wie sich Stadionbesuch und Pandemiebekämpfung miteinander vereinen lassen. Anlass genug für ein paar Tipps, wie sich Fußballbegeisterung auch außerhalb des Stadions ausleben lässt. 

Wetten dass ... 

Als normaler Zuschauer kann man ein Spiel mehr oder weniger emotional verfolgen. Das hängt in der Regel von der Qualität der Partie ab. Als Fan ist der Blutdruck quasi automatisch im oberen Bereich, egal ob’s gut läuft oder nicht. Und ganz spannend wird die Sache, wenn man sich vorher mit einem kleinen finanziellen Einsatz auf ein Ergebnis festgelegt hat – bei großen Meisterschaften in einer Tippgemeinschaft zum Beispiel oder das Jahr über bei einem der zahlreichen Anbieter von Sportwetten. Auch hier macht sich die Sommerpause bemerkbar – doch der Frühherbst 2020 bot jüngst interessante Anlässe für Spekulationen, Recherchen, Fachsimpeleien und taktische Einsätze: 

  • die Champions League, die durch den Ko-Modus zwar an Begegnungen verloren, aber an Spannung und Dramatik gewonnen hat. (Das wissen auch die Berliner Fans sehr gut: Manchmal reicht ein glücklicher Schuss und der Ball ist drin – auch wenn die Begegnung eigentlich hätte ganz anders ausgehen müssen.) 
  • die Europa League, auch mit verändertem Modus und vor leeren Stadien, aber mit hochklassigen Begegnungen und einem dramatischen Finale.

Für Herthaner, Unioner und eingefleischte Fans jeder Couleur ist es interessant, im Vorfeld auf die neue Saison die Tipps der Sportwettenanbieter bezüglich des eigenen Teams zu beobachten. Wie schätzen die das Team ein? Welche Chancen rechnen sie dem eigenen Lieblingsclub aus? Schon so manches Mal zeigte sich im Nachhinein, dass die Wettprofis ein gutes Gespür für den Saisonverlauf hatten. 

Wer sich noch nie mit Sportwetten beschäftigt hat, kann die Saisonpause dazu nutzen, sich einmal genauer mit dem Metier zu befassen. Die Online-Buchmacher bieten neben den Spitzenbegegnungen natürlich auch untere Ligen und ein breites Spektrum des weltweiten Sports an, sodass man sich zu jeder Jahreszeit problemlos in die Materie einarbeiten kann. Unter https://www.nachgefragt.net/wettanbieter/ lässt sich zudem eine gute Übersicht über entsprechende Anbieter finden. Wer weiß – vielleicht springt dank kluger Taktik und ein wenig Glück ein Stadionticket dabei heraus. 

Tippspiele und Fantasy-Fußball

Echte Sportwetten stellen gewissermaßen die Profiliga dar. Und so attraktiv sie sind, so wenig setzen sie auf die Gemeinsamkeit, die viele Berliner Fußballfans unter ihren Fankollegen so schätzen. Hier sind stattdessen Tippspiele besonders beliebt, die persönliches Kalkül und gemeinschaftliche Spannung miteinander verbinden. So funktioniert’s:

  • Sobald der Spielplan feststeht, kann es losgehen. Er ist die Grundlage, und es empfiehlt sich, dass alle mit derselben Version arbeiten. Jeder Mitspieler tippt bis zu einem festgelegten Zeitpunkt auf kommende Begegnungen oder auch auf mehrere kommende Spieltage. Das sorgt die gesamte Saison über für jede Menge Spannung und Gesprächsstoff. 
  • Bei den Punkten wird sich an der 3-Punkte-Regelung orientiert. Für einen richtigen Tipp (auf die Tore genau) gibt es drei Punkte. Für die Tendenz (bei einem getippten 2-2, aber gespielten 1-1, bei Siegen ebenso) gibt es einen Punkt und für einen falschen Tipp keinen. 
  • Jeder Mitspieler wird anhand seiner ertippten Punkte in einer Tabelle geführt. 
  • Den Einsatz legt jede Tippgemeinschaft für sich selbst fest. Die übliche Bandbreite reicht von 50 Cent bis zu 5 Euro je Spieltag. 

Ob am Ende nur der Tabellenerste den Pott ausgezahlt bekommt oder ob die ersten drei Ränge, entscheiden die Gruppen für sich. Die meisten Fans investieren den Gewinn ohnehin postwendend für die Gemeinschaft und machen sich einen schönen Abend oder gönnen sich gar eine gemeinsame  Wochenend-Tour. 

Eine populäre Variante, die sich weniger an den aktuellen Spiele orientiert, ist der Fantasy-Fußball. Der kann sowohl online als auch auf dem Papier gespielt werden: 

  • Teams – Jeder Teilnehmer stellt sich sein eigenes Team zusammen. Je nachdem, für welche Regeln sich die Gruppe entscheidet, kann der Teilnehmer ein Team aus nationalen oder weltweiten Spielern zusammenstellen. Doppelungen sind dabei nicht möglich, Transfers über Tauschgeschäfte schon. 
  • Spiel – Die zusammengewürfelten Teams gewinnen nun ihre Punkte, indem die echten Spieler auf dem Platz in ihren Vereinen spielen. 
  • Punkte – Wird auf dem Papier oder privat gespielt, kann der Punktemodus selbst festgelegt werden. In der Regel gibt es Scorer- und Torepunkte, aber auch Siege können belohnt und Karten bestraft werden. Wer online spielt, orientiert sich an den jeweils klar definierten Regeln. 

Für eingefleischte Fans ist der Fantasy-Fußball natürlich perfekt, um die eigene Unioner-Meistertruppe zusammenzustellen oder das Team zu finden, mit dem Hertha die Champions League gewinnt. 

Fanclubs und Co. 

Dort, wo es noch keinen Fanclub für einen der weltweiten Vereine gibt, lässt sich durchaus über die Gründung eines solchen nachdenken. Berlin zieht Menschen aus der ganzen Welt an, sodass bei internationalen Begegnungen Fans beider Vereine zu Gast sein werden, die eine Anlaufstelle für Gleichgesinnte zu schätzen wissen würden. Grundsätzlich gibt es für einen Fanclub zwei Optionen: 

  • Der inoffizielle Club ist eine schlichte Gemeinschaft von Fans. Der Club tritt nicht dem Verein bei und wird vom Verein nicht als offiziell anerkannt. 
  • Ein offizieller Fanclub kann nur in enger Abstimmung mit dem Verein ins Leben gerufen werden. Jeder größere Fußballverein hat hierfür Anlaufpunkte und eine professionelle Fanbetreuung. Um offiziell anerkannt zu werden, muss ein Fanclub bestimmte Vorschriften einhalten und Vorgaben erfüllen. Dafür erhalten die Clubs der Fanszene meist Zugang zu Sonderzügen, Veranstaltungen und mitunter günstigere Tickets. 

Welche Variante eher dem eigenen Geschmack entspricht, hängt nicht zuletzt von den Vorgaben ab. Aktivität wird von der Fanszene vorausgesetzt. Konkret kann das eine bestimmte Zahl an Stadionbesuchen oder auch Teilnahme an Veranstaltungen oder Aktionen bedeuten. Wer sein Engagement für den Club und Verein in Grenzen halten will, ist mit einer inoffiziellen Gemeinschaft oft besser bedient. 

Über das Internet, aber auch über die einschlägigen Kneipen in der Hauptstadt lassen sich heute recht leicht Fans eines bestimmten Clubs erreichen. Und wenn genügend Gleichgesinnte an einer inoffiziellen oder offiziellen Gemeinschaft zur Unterstützung ihrer Mannschaft interessiert sind, dann gilt: Es geschieht nichts Gutes, außer man tut es. 

In Berlin schlagen zwei Fussballherzen: für die Herta und für die Union.

Mit Union Berlin und Hertha BSC hat Berlin zwei Teams in der höchsten Spielklasse. (Foto: jorono@Pixabay.com/Redaktion)

Fazit – Keine Langeweile in der Fußballhauptstadt

Aktivitäten für die Zeit zwischen den Ab- und Anpfiffen gibt es für Fußballfans in Berlin genug. Unioner wissen eh, dass immer mal etwas geplant ist. Die Herthaner stehen dem natürlich nicht nach. Hüben wie drüben überlegen die Fans jetzt, wie das Banner in der nächsten Saison im neuen Glanz erstrahlen könnte. Und bei allem Konkurrenzkampf sind sie sich über ein paar grundlegende Dinge absolut einig. Das Runde muss ins Eckige. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und was der Schiri da gepfiffen hat war nie und nimmer ein Faul.







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