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12.03.20

Bud Spencer Museum eröffnet in Berlin

Die Ausstellung ist eine Hommage an den italienischen Schauspieler Carlo Pedersoli, der als Bud Spencer die Filmwelt prägte

Austellung im Bud Spencer Museum in Berlin mit Requisiten seiner berühmten Filme (Foto: Bud Spencer Museum)

Mücke, Bulldozer, Plattfuß, Nilpferd, oder einfach Bud Spencer – in fast jedem seiner über 50 Spielfilme hörte er auf einen anderen Namen. Im richtigen Leben hieß er Carlo Pedersoli. Der 2016 im Alter von 86 Jahren verstorbene italienische Schauspieler bildete gemeinsam mit seinem Landsmann Mario Girotti, alias Terence Hill, das bekannteste Duo der europäischen Filmgeschichte. Mit „Vier Fäuste für ein Halleluja“ von 1971 stehen sie bis heute in den Top 5 der erfolgreichsten Filme in Deutschland. Ende Mai 2020 eröffnet in Berlin eine temporäre Bud Spencer-Ausstellung, mit der die Familie Pedersoli ihren Ehemann, Vater und Großvater würdigt: „Plattfuß in Berlin“.

Die Bud Spencer-Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Istituto Luce-Cinecittà entstand, war erstmals Ende 2019 im Palazzo Reale in Pedersolis Geburtsstadt Neapel zu sehen und avancierte innerhalb weniger Tage zu einem Publikumsmagneten. Für Berlin wird die Ausstellung noch einmal überarbeitet und zu einer großen Bud Spencer-Party mit Shows, berühmten Gästen und zahlreichen Attraktionen erweitert. Zu sehen sind dann Hunderte einzigartige Exponate aus dem Privatleben von Carlo Pedersoli und der Filmkarriere seines Alter Ego Bud Spencer.

Auf 1000 Quadratmeter Fläche zeigt die Familie bisher unveröffentlichte Fotos, Filmplakate, Originalkostüme und -requisiten aus den mehr als 50 Kinofilmen. Zu den größten Ausstellungsstücken gehören ein rot-gelber VW Buggy und ein restaurierter Ford Escort MK1 aus „Zwei wie Pech und Schwefel“, das berühmte Eiswägelchen für Pistazieneis und der Flipperautomat aus „Zwei sind nicht zu bremsen“ sowie eine lebensgroße Bud Spencer-Statue.

Aber auch die anderen, unbekannteren Seiten des italienischen Multitalents werden in der Ausstellung gezeigt. Schließlich war Carlo Pedersoli zwar als Schauspieler Bud Spencer berühmt geworden, aber auch als Erfinder, Fabrikant, Sänger, Komponist, Jurist, Politiker, Gründer der Fluggesellschaft Mistral Air und Weltklasse-Schwimmer aktiv. So widmet sich eine eigene Abteilung der Ausstellung der erfolgreichen Schwimmkarriere Pedersolis. Von 1947 bis 1957 hatte er die Brust- und Freistilstrecken als italienischer Meister dominiert und an den Olympischen Spielen 1952 und 1956 teilgenommen. Gezeigt werden Fotos, Medaillen, Pokale und der original Olympia-Bademantel aus dieser Zeit.

Die Austellung zeigt auch Pedersolis Schwimmerfolge aus den 50er Jahren (Foto: Bud Spencer Museum)

Neben der abwechslungsreichen und attraktiven Ausstellung wird auch ein unterhaltsames Film- und Mitmachprogramm geboten. Im Kinosaal des Museums laufen Dokumentarfilme mit und über Carlo Pedersoli sowie Raritäten und Ausschnitte aus den Spencer-Hill-Spielfilmen. Zahlreiche Fotopoints und andere Kreativ-Stationen laden zudem zum Mitmachen ein.

Immer freitags und samstags wird es zudem Sonderveranstaltungen in den Ausstellungsräumen geben. Dazu zählen Shows und Auftritte der Künstler und Bands, die den Bud Spencer-Filmen ihre unverwechselbare Musik beschert haben sowie Familienmitglieder und andere Weggefährten von Carlo Pedersoli.

„Plattfuß in Berlin – die große Bud Spencer-Ausstellung“ 30. Mai bis 29. August 2020, täglich 10 bis 19 Uhr (kein Ruhetag). Haus Ungarn, Karl Liebknecht Straße 9, 10178 Berlin (gegenüber der St. Marienkirche). Ticketpreise: Erwachsene 12,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro, Kinder/Jugendliche 8,00 Euro.
Tickets unter www.budspencer-museum.com







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