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The Boss Hoss<bR>Die Szene-Cowboys aus dem Prenzlberg<br>

Männer tragen wieder Hut. Das sind die Kerl, auf die Frauen stehen @TBH-Management

von Franziska Manske
Sie tragen Stetsons (so heißen die Cowboy-Hüte) und Feinripp-Shirts. Sie trinken Bier und Whiskey und sie sammeln die BHs ihrer Fans - und das werden immer mehr…

Denn die glorreichen Sieben aus Prenzlauer Berg sind Berlins erfolgreichste Band. Seit elf Monaten steht das aktuelle Album “Stallion Battalion” nun schon in den Charts, Goldstatus hat es lange erreicht und ist damit das 3. Edelmetall in zweieinhalb Jahren. Und jetzt kommen sie auch in die Kinos.

“Nein, nicht als Neuverfilmung von ‘Zwei glorreiche Halunken’, obwohl das irgendwie auch zu uns passen würde”, scherzen die Frontmänner Hoss Power und Boss Burn, “unsere neue Single ‘The Sunny Side Of The Street’ ist der Song zum Atze Schröder Film ‘U-900‘.”

Die Erfolgsgeschichte der Kastanienallee-Cowboys Boss Burns (36), Hoss Power (36), Ernesto Escobar (37), Hank Williamson (48), Russ T. Rocket (35), Guss Brooks (28) und Sir Frank Doe (34) begann vor vier Jahren an der Kneipentheke des ’Schwarzsauer’ im Szenekiez. “Wir waren beschwipst und hatten eine Schnapsidee”, erinnert sich Sascha alias Hoss, “noch heute ist das unsere Lieblingslocation für Gedankenaustausch mit Pils-Geschmack, danach feiern wir unsere Kreativität dann im ‘Bassy Club‘.”

Die Erfolgsidee der Band ist einfach: Easy Listening Klassiker wie “Say A Little Prayer” aus den Siebzigern von Burt Baccarach oder “Drop It Like It's Hot“ von Snoop Dogg werden in donnerndem Country-Rock-Sound interpretiert. „Selbst Leute, die Country-Musik furchtbar finden, wippen bei uns mit“, freut sich Alec alias Hoss.

Die Mädels stehen auf Cowboyhüte
Eigentlich ist Alec, genau wie sein Kumpelkollege Sascha, studierter Grafik-Designer, aber: „Die Mädels stehe nun mal auf Cowboyhüte…“

Sie hängten ihre Jobs an den Nagel und wurden zu Vollzeitrockern. Anfangs reichte eine Kiste Bier und Hundert Euro, um die Beiden mit ihrer Lifeband auf die Bühne zu bringen. Heute wissen sie: „Es hat sich gelohnt und wir würden alles wieder genauso machen.“

Sauerkrautcowboys
Nach über 500 Konzerten gehören die „Sauerkraut“ Cowboys, wie sie von ihren Fans in Kanada genannt werden, zur europaweiten Life-Act-Elite. Doch bei allem glorreichen Rock ‚n‘ Roll und bösen Mienenspiel haben die Berufscowboys auch eine sanfte Seite. „Auch wenn wir das böse-Jungs-Image perfekt beherrschen, darf man das alles nicht zu ernst nehmen„, verraten sie und fügen noch hinzu „und obwohl wir mit Leib und Seele Musiker sind, haben wir auch oft Heimweh nach unserem Zuhause, unserem Prenz‘l-Berg-Kiez, unserem Berlin Mississippi…“ Yeeehaaw!



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The Boss Hoss

Motorbikes sind die standesgemäßen Fortbewegungsmittel von Großstadtcowboys. Und auch einge gewisse Coolness(mi) gehört bei The Boss Hoss dazu. Wenngleich die Prenzlauer Berg-Cowboys auch ganz schön ausflippen können (unten) ©TBH-Management

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