Schwimmen und Baden in Berlin
„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nischt wie raus nach Wannsee. Ja, wir radeln wie der Wind durch den Grunewald geschwind, und dann sind wir bald am Wannsee. Hei, wir tummeln uns im Wasser, wie die Fischlein, das ist fein und nur deine kleine Schwester. Nee, die traut sich nicht hinein. Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein, denn um Acht müssen wir zuhause sein."
Den Schlager von Conny Froebess kennt wohl auch heute noch jedes Kind. Müggelsee und Wannsee sind die beiden großen Badewannen der deutschen Hauptstadt. Dazu kommen noch einige kleinere Badeseen, wie der Plötzensee, der Flughafensee, die Krumme Lanke und der Schlachtensee.
Diese Seen haben alle mehr oder weniger große Badestellen oder Badeanstalten. Darüber hinaus verfügt die Hauptstadt über eine große Anzahl von Freibädern, auch Sommerbäder genannt, und Hallenbädern. Einige von ihnen sind allerdings dringend sanierungsbedürftig. Die stadteigenen Berliner Bäderbetriebe sollen jetzt finanziell in die Lage versetzt werden, einige der Bäder zu sanieren. Dazu sollen Mittel aus dem Verkauf der GSG, eines städtischen Gewerbeflächenanbieters, verwendet werden. Rund 50 Millionen Euro stehen für die Sanierung der teilweise maroden Bäder zur Verfügung. Die Bädersanierungen laufen seit 2007.
Aktuelle Informationen zu allen Bädern und Angeboten der BBB erhalten Sie unter der Service-Hotline 01803 – 10 20 20 (0,09 €/Min.) oder im Internet unter www.berlinerbaederbetriebe.de.