HOME | Impressum | Kontakt | Über uns | Sitemap | Suche | Werbung 
 
HOME
Berlin-News
MIT SPITZER FEDER
SERVICE & HILFE
INTERVIEW
STADTGESPRÄCH
SEHENSWÜRDIGKEITEN
RESTAURANT-TIPP
NIGHTLIFE
ÜBERNACHTEN
GESCHICHTE
MOBILITÄT
MUSEEN
MEDIEN & DESIGN
MUSIK
KINO, KULTUR & MUSIK
FREIZEIT & FITNESS
SPORT IN BERLIN
BERLINER KÖPFE
BERLINER BEZIRKE
   Halbinsel Schildhorn
   Kirche am Hohenzollernplatz
   Wilmersdorfer Monumente
   Rathaus Schmargendorf
   Teufelsberg
   Admiralbrücke
   Winterfeldtplatz
   Kleines Theater
   Bergmannstraße
   Lichtenberg
   Gasometerfilz
   Lichtenberg macht sich
   Wallstraße
   Therapeutentiere
   Die Reichsstraße
   Lichterfelde
   Kantor von der Aue
   Schanzenwald
   Panke
   Nachtcafe
   Musikinstrumente
   Pfadfinder
   Tempelhof Wappen
   Gasometer
   Suppenkueche
   Sängerknaben
   Berlin in Bezirken
   Dorfkirche Tempelhof
   Alt-Moabit
   Neue & Alte Schönhauser
   Kollwitzplatz
   Minister im Kiez
   Schöneberg
   800 Jahre Köpenick
   Spandau
WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT
BILDUNG
BERLIN PROJEKTE
BERLINBÜCHER
berlinLounge
SHOPPING IN BERLIN
BERLINER UMLAND
DOKUMENTATION
AUFGESCHAPPT
Links
JOBS
BERLIN NEWS
Sie befinden sich hier: Home  >  BERLINER BEZIRKE  >  Lichterfelde
Lichterfelde: Ältester Villenvorort Berlins



Eine der Burgen in Lichterfelde © Stadtverführungen

Lichterfelde ist die erste größere Villenkolonie Berlins gewesen, noch vor Grunewald Westend und  Dahlem.

Im 14. Jahrhundert von flämischen Siedlern begründet, nahm der Ort nach 1860 einen starken Aufschwung. Dabei war es ein Bauunternehmer und Porjektentwickler, der mit seinen Gewinnen aus Projektentwicklungen in Hamburg Wandsbek, die Villenkolonie Lichterfelde gründete. Sein Name: Johann Anton Wilhelm von Carstenn. Er ließ auf eigene Kosten die Bahnhöfe Lichterfelde Ost und West errichten, um den Bewohnern eine besser Anbindug an die Deutsche Hauptstadt zu bieten.

Erste elektrische Straßenbahn der Welt
Um dem Villenvorort noch mehr Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, schenkte der Projektentwickler dem preußischen Staat eine große Fläche, auf der die preußischen Hauptkadettenanstalt errichtet wurde.

Hier fuhr auch die erste elektrische Straßenbahn der Welt, die die Kaserne mit dem Bahnhof Lichterfelde Ost an der Anhalter Bahn verband, mit der man wiederum eine optimale Verbindung zum Berliner Stadtzentrum hatte.

Lilienthal und Lichterfelde
Hört man heute den Namen Lilienthal, denkt man zumeist an den weltbekannten Flugpionier Otto Lilienthal, dessen Name seit 1988 Berlins Flughafen in Tegel trägt. Doch zu Unrecht steht der nur ein Jahr jüngere Bruder Gustav Lilienthal im Schatten seines großen Bruders. Gemeinsam haben sie in ihrer Jugend begonnen, den Traum vom vogelgleichen Menschenflug zu verwirklichen.

Während Otto ganz im Flugfieber aufging, hat Gustav auf vielen anderen Gebieten umfangreiche Spuren hinterlassen, besonders als Baumeister. Kein Wunder, hat er doch in seiner Geburtsstadt Anklam einer Maurerlehre abgeschlossen, später an der Berliner Bauakademie studiert und 5 Jahre als Baumeister im Staatsdienst im australischen Melbourne gearbeitet.

Erfinder des Anker Baukastens
Villen und Fertigteilhäuser in und um Berlin, Kunstgewerbe, pädagogische Spielzeuge (wie den Anker-Baukasten) und soziale Reformprojekte wie die Obstbaukolonie Eden bei Oranienburg oder die Wohnsiedlung Freie Scholle gehen auf seine Initiativen zurück. Dabei waren nicht selten die sich zuspitzenden ungelösten gesellschaftlichen und sozialen Probleme der Industrialisierung, Verstädterung und Verarmung Hauptantrieb für seine Arbeit.

Zu Gustav Lilienthals bekanntesten Bauten gehören die "Burgen von Lichterfelde". 30 Villen im englischen Tudor-Stil, verspielt mit Zinnen und Türmen, Miniatur-Burgen in der Berliner Villen-Vorstadt. Sie fallen auch heute noch auf den ersten Blick ins Auge. Zwar wirkten sie teuer, waren jedoch von Lilienthal als bezahlbare Häuser für die "unteren Schichten des Mittelstandes" gedacht. Eine der ersten Burgen – eine besonders kleine - bezog Lilienthal selbst. Sein späteres Wohnhaus in der Marthastraße 5 wird noch heute von seiner Enkeltochter bewohnt.


Gustav Lilienthal starb, am 1. Februar 1933, 40 Jahre nach seinem Bruder im Alter von 83 Jahren auf dem Weg zum Flugplatz Berlin Adlershof, wo er in den letzten Jahre seines Lebens einen riesigen Schwingenflieger konstruierte, der jedoch nie einen Meter vom Boden abhob.



--------------------------------------------------------------------------------
Bookmark setzen - - - Druckversion - - - Seite weiterempfehlen
--------------------------------------------------------------------------------


Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati

 
Führungen durch Villenkolonie

 

Regelmäßige Führungen durch das Villenviertel führt zum Beispiel durch:

Stadtverführung Kultur Büro
Malmöer Strasse 6
10439 Berlin

Die Führungen beginnen am S-Bahnhof Lichterfelde-West, Ausgang Hans-Sachs-Straße. Eine Anmeldung ist erforderlich bei STADTVERFÜHRUNG KULTUR BÜRO unter 030-444 09 36.

www.stadtverfuehrung.de

 

 


Berlin-Magazin.info ist ein Internet-Magazin von Hayit Medien, einer Unit von Mundo Marketing GmbH

Anzeige