Berliner Institutionen Bewährte Kneipen und Restaurants seit Jahrzehnten
 | |  Das "Diener" ist seit zig Jahren eine Berliner Institution ©Hoodrat/flickr.com
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Es gibt sie noch die Berliner Institutionen, obwohl sie rar geworden sind, in der deutschen Hauptstadt. Einige davon werden von Touristen bevölkert, andere sind eher in ihren Kiezen verankert und werden von Berlingästen kaum frequentiert.
Einige dieser Berliner Institutionen stellt berlin-magazin.info vor: Eine große Dichte dieser bekannten und frequentierten Lokale besitzt Charlottenburg. Wobei alle hier vorgestellten Etablissements eines auf keinen Fall sind: Touristenfallen. Rund um den Savignyplatz haben sich die Lokalitäten halten können, trotz oder gerade wegen vieler Bars und gestylten Clubs, die in der deutschen Hauptstadt entstanden sind.
Seit über 100 Jahren gibt es beispielsweise das Diener, benannt nach dem Boxer Franz Diener, dem langjährigen Inhaber. Bei den Schauspielern der benachbarten Kurfürstendammbühnen oder des Theater des Westens ist das Lokal, das einen spröden Charme ausstrahlt, ein beliebter Treffpunkt nach Vorstellungsschluss
Nur wenige Minuten entfernt liegen zwei einschlägig bekannte Kneipen. Die Dicke Wirtin, nicht nur wegen des Bieres, sondern auch wegen der Bouletten und der Schmalzbrote seit Jahrzehnten hochfrequentiert und der Zwiebelfisch, der Generationen von Studenten mit flüssigem Brot versorgte und in dem der Qualm von Zigaretten zur guten Stube dazugehört.
Wenn man schon hier in der Nähe ist, sollte das Schwarze Cafe, in dem man rund um die Uhr Frühstück serviert bekommt nicht unerwähnt bleiben. Und natürlich die Paris Bar, die vor einiger Zeit pleite gegangen, nachwievor Anziehungspunkt für die wichtigen und weniger wichtigen Berlins geblieben ist.
Eine weitere Institution liegt schräg gegenüber, und jeder, der ein wenig von Jazz versteht, kennt den Kellerclub und das Café Quasimodo, der ein fester Bestandteil der deutschen und internationalen Szene ist.
Wer so recht Berlinerisch unter Einheimischen essen möchte, dem sei die Schöneberger Weltlaterne in der Motzstraße ans Herz gelegt. Eisbein und Sauerkraut, Riesenkohlrouladen wie bei Muttern und das schon seit zig Jahren in der Nähe des Viktoria-LuisePlatzes. Witty´s, die Currywurstbude am Wittenbergplatz, der seine Currywürste mit und ohne Darm aus Neulandfleisch herstellt, ist auch so eine Berliner Institution. Bei Tim´s Canadian Deli in der Maaßenstraße kann man perfekte Burger zu sich nehmen, das Café Berio, schräg gegenüber, ist seit Jahren ein Treffpunkt der schwul-lesbischen Szene in diesem Kiez.
Im Nachbarbezirk Kreuzberg ist das Yorckschlösschen auf alle Fälle einen besuch wert. es ist seit über dreißig Jahren die Heimat von Olaf Dähmlow. In der "Heimat des Jazz and Blues", wie sich das Lokal selbst bezeichnet ist Kontinuität das Zauberwort. Das macht die Musik-Künstler Eckkneipe mit angeschlossenem Gartenlokal beim Publikum so beliebt.
Kennen Sie Herrn Lehmann? Sven Regners Romanfigur war in einer anderen Kreuzberger Institution angesiedelt. Der Markthalle. Und sie ist immer noch einen Besuch wert.
Im Prenzlauer Berg hat sich das Metzer Eck zur Institution entwickeln können. Es gibt es seit 1913. Es hat die DDR Zeiten überstanden und bleibt was es ist, eine der letzten verlässlichen Berliner Eckkneipen.
Zwar noch nicht solange, nämlich erst seit 1986, hält sich im Prenzlauer Berg der Schusterjunge. Erst als HO Gaststätte, nach der Wende privat. Das Essen mit Sauerbraten, Eisbein und Sülze, aber auch die selten gewordene Soljanka oder Ragout fin sind hier die wichtigen Elemente der Küche.
Im Sommer triftt man sich seit dem 19. Jahrhundert unter den Kastanien des Pratergartens in der Kastanienallee . Im Winter lockt die holzbarackenähnliche Gaststätte mit bodenständiger Kost.
An dieser Stelle sollen noch zwei Berliner Institutionen Erwähnung finden, die in keinem Berliner Reiseführer fehlen: Das ursprünglich 1507 auf der Berliner Fischerinsel in der Fischerstr.21 erbaute und als Gaststätte Zum Nußbaum bekannte Gebäude, es gilt als ältestes Restaurant Berlins, wird aber überwiegend von Touristen frequentiert. Das gleiche gilt für die Gaststätte Zur Rippe
Diener Tattersall Grolmanstraße 47, Charlottenburg Tel.: 030 - 881 53 29 täglich ab 18:00 Uhr http://www.diener-tattersall.de
Dicke Wirtin Carmerstr. 9, Charlottenburg Tel.: 030 - 312 49 52 täglich ab 12.00 Uhr http://www.dicke-wirtin.de
Zwiebelfisch Savignyplatz 7, Charlottenburg Tel.: 030 3127363 täglich von 12.00 - 6.00 http://www.zwiebelfisch-berlin.de
Schwarzes Café Kantstr. 148 Tel.: 030 - 313 80 38 rund um die Uhr
Paris Bar Kantstr. 152, Charlottenburg Tel.: 030-3138052 täglich: 12.00 bis 2:00 http://www.parisbar.de
Quasimodo und Quasimodo Café Kantstr. 12a, Charlottenburg Tel.: 030 - 312 80 86 Mo - Fr ab 16:30 Uhr, Sa - So ab 11:00 Uhr http://www.quasimodo.de
WITTY´S FOOD Wittenbergplatz 5, Schöneberg Tel.: 0179-68 66 989 http://www.wittys-berlin.de
Schöneberger Weltlaterne Motzstraße 61, Berlin Tel.: 030 -21969861 tägl. ab 17:00 Uhr http://www.schoeneberger-weltlaterne.de
TIM's Canadian Deli Maaßenstraße 14, Schöneberg Tel.: 030 - 21 75 69 60 http://www.tims-winterfeldtplatz.de
Cafe Berio Maaßenstr. 7 , Schöneberg Tel.: 030 - 216 19 46 So. – Do. 8.00 Uhr – 24.00 Uhr Fr. – Sa. 8.00 Uhr – 01.00 Uhr http://www.cafe-berio.de
http://www.cafe-berio.deYorckschlösschen Yorckstraße 15, Kreuzberg Tel.: 030 - 215 80 70 Täglich geöffnet 17 bis 03 Uhr, Sonntag ab 10 Uhr http://www.yorckschloesschen.de
Weltrestaurant Markthalle Pücklerstrasse 34, Kreuzberg Tel.: 030 - 617 55 02 täglich ab 10.00 Uhr http://www.weltrestaurant-markthalle.de
Schusterjunge Danziger Str. 9 Prenzlauer Berg Tel.: 030 - 442 76 54
Prater und Pratergarten Kastanienallee 7– 9, Prenzlauer Berg Montag – Samstag ab 18 Uhr Sonntag ab 12 Uhr Telefon: 030 – 4 48 56 88 http://www.pratergarten.de
Metzer Eck Metzer Straße 33 Tel.: 030 - 44 27 656 http://www.metzer-eck.de
Nussbaum Am Nußbaum 3, Mitte Tel.: 030 - 242 30 95
Zur Rippe Poststr. 17, Mitte Tel.: 030 - 24 24 24 8 www.zur-rippe.de


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