Witze über Hitler? The Producers - Ein Frühling für Hitler | |  © PR/Admiralspalast
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Darf man Witze über Hitler machen? Nicht nur in Berlin ist dies nach den Erfahrungen von Auschwitz eine immer wieder heiß diskutierte Frage. Es gab immer wieder Versuche, Hitler satirisch darzustellen: Sei es in "To be or not to be", von Lubitsch oder in "Der große Diktator" von Charly Chaplin.
Mel Brooks Bühnenstück fußt auf seinem gleichnamigen Film aus dem Jahre 1968 und ist am New Yorker Broadway seit sieben Jahren ausverkauft.
1959 am Broadway – der einst erfolgreiche Produzent Max Bialystock zeichnet sich in letzter Zeit durch handfeste, kostspielige Flops aus. Als Rettung in diesem Desaster erweist sich Leo Bloom, ein kleiner, unbedeutender Buchhalter. Durch seine zündende Idee, wie man mit fast legalen Mitteln aus einem künstlerischen Flop einen finanziellen Erfolg für das eigene Bankkonto machen kann, wird er zu Bialystocks Co-Produzenten.
Der Plan ist einfach Erfolg versprechend: Man überrede mit verzauberndem und verschlagenem Charme einige betuchte, alte Mädchen, die Kosten zu übernehmen und verspreche jeder einzelnen den gesamten Gewinn der Produktion, suche das schlechteste Stück aller Zeiten, engagiere den unfähigsten Regisseur des gesamten Broadways und besetze die Titelrolle mit dem unbegabtesten Darsteller aller Zeiten.
Mit dem schauderhaft glamourösen Stück „Frühling für Hitler“, dem schrilltuntigen Regisseur Roger de Bris mit Geschmacksverirrung und einem dem Nationalsozialismus all zu eng verbundenen Autor des Stückes Franz Liebkind als Hauptdarsteller, scheinen die Ingredienzien für den perfekten Flop gefunden. Bialystock und Bloom sind siegessicher – daraus wird die peinlichste Show, die der Broadway jemals gesehen hat!
So peinlich, dass der Vorhang noch vor dem Vorstellungsende fallen muss.
Damit könnten sie getrost und finanziell abgesichert in Rio ein neues Leben beginnen.
Doch die beiden Produzenten haben die Rechnung ohne das Publikum gemacht: Die Show wird als geniale Farce verstanden und gerät zum unvermuteten Hit der Saison.
Damit beginnen für Bialystock und Bloom die Probleme erst richtig – wie sollen sie jemals den mehrfach vergebenen Gewinn von 100% an die Investorinnen zurückzahlen?
Spielort: Admiralspalast Theater Friedrichstraße 101 10117 Berlin Termine: 15. + 16.05.2009, 20 Uhr (Preview) 17.05.2009, 20 Uhr (Deutschlandpremiere) 16.05. – 18.07.2009 (Di-Fr: 20 Uhr/ Sa: 15+20 Uhr/ So: 18 Uhr) Preise: 20,00 – 90,00 Euro inkl. Gebühren Tickets und Infos: Tel.: 030 – 47 99 74 99
www.admiralspalast.de
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