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Elke Freimuth:<br>Eat-the-world.com

Immer wieder wird in Deutschland an den Gründermut appelliert. Im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern gibt es Hierzulande wenig Selbständige. Anders in Berlin. Hier ist die Zahl der Selbständigen besonders hoch. Eine dieser Selbständigen hat berlin-magazin.info besucht. Elke Freimuth hat ihr Unternehmen "Eat-the-world.com" im letzten Jahr gegründet. Wir wollten wissen, wie die Jungunternehmerin den Start geschafft hat und vor allem: Welche Idee hinter ihrem Unternehmen steht.

Immer mehr Menschen suchen bei einem Stadtbesuch nach Authentizität. Sie suchen nicht die Starbucks dieser Welt oder die Kettenrestaurants, sondern vielmehr Lokale, Kneipen und Geschäfte, die für eine Stadt „Normalität“ sind.  Also die „Jedermanns“, die einer Stadt das unverwechselbare Flair verleihen.

Doch wie kann man diese Destinationen im Stadtraum, seien es Restaurants, originelle oder originäre Kneipen, Bäcker oder Feinkostläden, die quasi in keinem Reiseführer zu finden sind,  ausmachen?
Elke Freimuth brachte dies auf eine Idee. Sie entwickelte mit ihrem Start-up-Unternehmen „Eat-the-World.com“ Stadt- und Kiezführungen, die sich an genau dieser Messlatte orientieren. Und stieß damit in eine Marktlücke.

Start im Kiez
Begonnen hat die Lehrerin, die das Unternehmertum einer Beamtenlaufbahn vorzog, im Graefe-Kiez, wie das Stadtviertel heißt, in dem Elke Freimuth in Berlin lebt. In ihren Führungen geleitet sie die Teilnehmer in authentische Restaurants ihres Stadtviertels, zeigt dabei unter anderem die inzwischen fast untergegangene Kreuzberger Eckkneipenkultur genauso wie einen Feinkostladen, einen klassischen Imbiss, ein typisch deutsches Lokal, ein italienisches Eiscafe oder ein traditionsreiches Kuchenhaus.


Dabei sind die Führungen nicht rein auf Kulinarisches beschränkt. Es geht der Unternehmerin darum, ihren Gästen das typische Berlin zu zeigen. „Und dies findet nun einmal in den Kiezen in Berlin und nicht am Brandenburger Tor statt.“
Und hin und wieder werden - wie sollte es auch anders in Berlin sein - aktuelle Entwicklungen der jeweiligen Stadtteile zur Sprache gebracht.

Viele Einheimische
Rund 50 Prozent der Gäste bei den Berliner Touren von „Eat the world“ sind übrigens Berliner, die auf diese Weise neue Seiten der Großstadt entdecken wollen. Eine Mittags-  tour beispielsweise durch Kreuzberg kostet dreißig Euro, unabhängig von der Teilnehmerzahl werden sie freitags und sonntags durchgeführt. Dabei decken die Speisen, die an den einzelnen Stationen eingenommen werden, eine gute Mittagsmahlzeit ab.

Dabei lässt sich Freimuth übrigens nicht von den Lokalen sponsoren. Sie handelt zwar Konditionen aus, aber bezahlt die angesteuerten Locations. Für sie ist das eine Frage der Qualitätssteuerung.


Unternehmenswachstum

Weitere Touren, die Elke Freimuth anbietet, führen in den Nachbarbezirk Friedrichshain. Inzwischen ist die Jununternehmerin, die im vergangenen Jahr startete, schon nach Hamburg expandiert und bietet dort ähnliche Touren beispielsweise durch den Hamburger Stadtteil Ottensen an.
Begonnen hat Elke Freimuth übrigens ohne einen Cent Anschubfinanziering. „Ich war von meinen Konzept überzeugt,“ sagt die Jungunternehmerin. Eine relativ lange Zeit hat sie an Ihrer Website gebaut, bis sie richtig stimmig war. Das habe ungefähr ein halbes Jahr an Zeit gekostet. Parallel hat sie sich auf Erkundungstour durch die Restaurantszene des Bezirkes gemacht. Dabei ist ihr die Qualität der besuchten Restaurants enorm wichtig. Und dies scheinen auch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Touren zu goutieren.

Das Geheimnis des Erfolgs?
Ein Geheimnis ihres Erfolges: Sich von einer marktfähigen Idee nicht abbringen zu lassen, auch wenn es dafür nicht unbedingt die Fördertöpfe und -mittel gibt, die man sich eventuell erhofft hat.
Vielfach ist es heute die Nische, das Einzigartige was den Erfolg bringt.  „Ich habe ein recht hohes Empfehlungsgeschäft,“ sagt Elke Freimuth. Nach dem Start steht nun eine langsame Expansion auf der Agenda. Verstärktes Gruppengeschäft ist ein Thema für sie. Hier erarbeitet sie zur Zeit ein Gruppenprogramm, das für Reiseveranstalter durchaus interessant werden könnte.

eat-the-world.com
Culture & Food Tour
Böckhstr. 41, 10967 Berlin
Tel.: +49 (0)30 530 661 65
Fax: +49 (0)30 530 661 66
E-Mail: freimuth@eat-the-world.com    
Internet: www.eat-the-world.com



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