Der Mann der Berlin den Glamour bringt: Dieter Kosslick | |  Dieter Kosslick in seinem Element: Hier mit Regisseurin Michèle Ohayon bei der Berlinale Special Vorstellung ihres Films Steal A Pencil For Me. © Berlinale
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Wenn es ein Markenzeichen für Dieter Kosslick gäbe, dann wäre es sein Hut und der Schal. Seit 2001 ist er Leiter der Internationalen Filmfestspiele in Berlin, kurz der Berlinale. So wie der "unerschütterliche Optimist", wie viele Journalistenkollegen schreiben, die Berlinale inszeniert, ist Kosslick inzwischen selbst zur Marke geworden.
Kosslick, geboren am 30.Mai 1948 in Pforzheim, studierte in München Kommunikationswissenschaften, Politik und Pädagogik und wurde Ende der siebziger Jahre Persönlicher Referent von Hans-Ulrich Klose, dem damaligen Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach einem Ausflug als Kulturredakteur beim Magazin "konkret", leitete er ab 1983 das Hamburger Filmbüro, wie die Filmförderung in der Hansestadt an der Elbe genannt wurde. Mit Erfolg für das Medium Zelluloid. Unter seiner Aegide wuchs der Etat von ursprünglich 500.000 DM auf stolze 17 Millionen Mark.
1992 wechselte Dieter Kosslick nach Düsseldorf an den Rhein und baute die Filmstiftung NRW auf und aus. Er machte sie zu einer der wichtigsten Förderinstitutionen Europas.
Seit dem 1. Mai 2001 leitet Kosslick die Berlinale. Dieter Kosslick ist darüber hinaus Vizepräsident der Europäische Filmakademie EFA, die alljährlich den Europäischen Filmpreis vergibt. Er ist unter anderem Mitglied im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt in Berlin und Vorstandsmitglied im European Film College in Ebeltoft und Mitglied im Fernsehrat des ZDF. Last but not least ist er Gründungsgeschäftsführer und heutiger Kuratoriumsvorsitzender der internationale filmschule köln.
Kosslick gilt als sehr gut vernetzt und hat der Berlinale nach Jahren harscher Kritik an seinen Vorgängern viel Galnz gegeben. Vor allem hat er die Berlinale für den Filmmarkt geöffnet. An der Berlinale nehmen weit über 250 Firmen Firmen teil, hunderte Filme werden in speziellen Vorführungen gezeigt. Inzwischen sind Berlin und die Filmfestspiele neben Cannes, Los Angeles und Toronto einer der wichtigsten "places to be", wenn es um das Filmgeschäft geht.
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