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Admiralbrücke in Kreuzberg: Anwohner nervt die Kifferbrücke

Die Admiralbrücke in Berlin-Kreuzberg verbindet Fraenkelufer und Planufer. Sie hat sich zu einer sommerlichen Partylocation entwickelt. Die Anwohner finden das nicht so toll (Foto: © Uli.H. www.flickr.com)

Die Admiralbrücke in Kreuzberg verbindet die Straßen Fraenkelufer und Planufer in Kreuzberg miteinander. Sie ist die älteste schmiedeeiserne Brücke am Landwehrkanal und wurde von Georg Pinkenburg errichtet.

Nun gibt es hier Ärger. Die Anwohner der für Kreuzberger Verhältnisse eher nobleren Häuser fühlen sich von dem vielen Menschen, die sich bei schönen Wetter auf der Brücke aufhalten belästigt. "Dabei sind es nicht unbedingt, die Leute, die am Nachmittag kommen oder den Sonnenuntergang von hier sehen wollen, sondern das Klientel, das Nachts hier rumkifft und feiert. Es erinnert mich stark an den schwarzen Block," meint eine Anwohnerin gegenüber berlin-magazin.info.

Wer trägt die Schuld?

Nun überlegt der Bezirk, wie man der Feierlocations unweit des Urbanhafens in Berlin Kreuzberg Herr werden kann. Nicht ganz einfach, denn die Brücke als Verkehrsweg fällt in die Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Derzeit ist die Brücke verkehrsberuhigt, nicht zuletzt weil die Anwohner dies einstmals erkämpft haben.

Die Anwohnerinitiativen, so munkelt man, seien es übrigens gewesen, die dieses Problem selbst geschaffen hätten. Als es vor gut anderthalb Jahren um die Fällung von Bäumen am Landwehrkanal ging, luden die Initiatoren zu regelmäßigen Versammlungen auf die denkmalgeschützte Brücke ein.

Was passiert jetzt?

Zunächst gab es Überlegungen des zuständigen Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg im Herbst die Poller auf der Brücke abbauen lassen. Man wollte anstatt dessen eine Fahrspur freigeben und breite Fahrradwege auf die Brücke einmalen. "Optische Veränderungen" sollten somit die "Verweildauer" auf dem Bauwerk verkürzen.

Diese Pläne sind jetzt offenbar vom Tisch, die Bewohner sind erbost darüber, dass die parteilose, aber von den Grünen nominierte, Stadträtin Jutta Kalepy von dem ursprünglichen Modell abgerückt ist. Ohne Umwidmung der Straße von einer Spielstraße in eine normale Straße hat die Polizei aber keine Chance die chillenden Brückengäste in ihre Schranken zu weisen.

Weitere Infos: www.admiralbruecke.de

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