<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Berlin-Magazin.info - News</title>
		<link>http://www.berlin-magazin.info/</link>
		<description>Aktuelle Meldungen mit vielen Infos und Tipps zu Berlin und Umgebung</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Berlin-Magazin.info - News</title>
			<url>http://www.berlin-magazin.info/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Aktuelle Meldungen mit vielen Infos und Tipps zu Berlin und Umgebung</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 13:23:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Jugendschutz wird in Berlin auf die leichte Schulter genommen</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/jugendschutz-wird-in-berlin-auf-die-leichte-schulter-genommen.html</link>
			<description>in den vergangenen Monaten fanden im Bezirk Marzahn-Hellersdorf Testkäufe mit jugendlichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nun haben sich Politiker entrüstet über den laxen Umgang mit Alkohol an Supermarktkassen gezeigt. „Ich wollte es zunächst gar nicht glauben, dass es Jugendlichen in  Berlin noch immer möglich ist, an Supermarktkassen unkontrolliert harten  Alkohol zu kaufen“, zeigte sich Staatssekretär Andreas Statzkowski  bestürzt, als er von den leider sehr erfolgreichen Testkäufen im Rahmen  des von ihm angeschobenen Pilotversuchs zur Stärkung des Jugendschutzes  hörte.<br /> <br /> Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf setzt sich schon seit vielen Jahren für  die strikte Einhaltung des Jugendschutzes ein und kontrolliert daher  sehr intensiv Geschäfte, Gaststätten und Jugendeinrichtungen. Daher  wollte Bezirksstadtrat Christian Gräff auch das Pilotvorhaben des Senats  als erstes im Bezirk Marzahn-Hellersdorf erproben. Schließlich fanden  nach sachkundiger Vorbereitung und unter der sensiblen Begleitung der  jugendlichen Testkäufer durch geschulte Ordnungsamtsmitarbeiterinnen und  - mitarbeiter die ersten Testkäufe in diesem Bezirk statt. 
„Das nur ein  einziges Mal das in allen kontrollierten Supermärkten installierte  elektronische Warnhinweissystem vom Verkaufspersonal beachtet wurde,  zeugt noch immer von mangelnder Verantwortung der Beschäftigten in den  Supermärkten. Hier müssen wir noch viel intensiver die Filialleitungen  in die Pflicht nehmen, dass sie ihre Beschäftigten regelmäßig auf die  Kontrollpflichten der Altersangaben hinweisen und dieses intern auch  strikt überprüfen,“ fasst Bezirksstadtrat Gräff die ersten Ergebnisse  zusammen.<br /> <br /> <b>Kontrollbedarf besteht weiterhin</b>
Als wichtigste Erkenntnis aus diesen ersten Testkäufen der Monate  Februar und März sehen Staatssekretär Statzkowski und Bezirksstadtrat  Gräff, dass auch weiterhin ein großer Kontrollbedarf im Einzelhandel zur  Stärkung des Jugendschutzes besteht. 
Dabei sollen auch weiterhin  jugendliche Testkäufer zum Einsatz kommen. Wegen der drastischen  Erfahrungen im Rahmen des Pilotversuchs, setzen sich beide für eine  Ausdehnung des Pilotversuchs auf andere Bezirke ein. „Ich freue mich,  dass sich nun auch ein zweiter Bezirk an dem Pilotversuch beteiligen  wird und im Mai die ersten Kontrollen mit jugendlichen Testkäufen  durchführen wird,“ gab Staatssekretär Andreas Statzkowski bekannt. „Wenn  wir auf unserer nächsten Gesprächsrunde mit allen  Ordnungsamtsstadträten im Juni die Erfahrungsberichte auswerten, werden  bestimmt noch weitere Bezirke diese wichtige präventive  Jugendschutzmaßnahme durch weitere Testkäufe unterstützen.“<br /> ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Spiegel: BND Neubau wird noch teurer - und: was tun, wenn´s mal brennt?</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/der-spiegel-bnd-neubau-wird-noch-teurer-und-was-tun-wenns-mal-brennt.html</link>
			<description>Das Nachrichtenmagazin&quot;Der Spiegel&quot; berichtet in einer Vorabmeldung darüber, dass der Bau des BND...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Neubau des Bundesnachrichtendienstes in Berlin-Mitte wird  voraussichtlich noch teurer als zuletzt kalkuliert. 
Nach Informationen  des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL sind die im vergangenen Herbst  zusätzlich bewilligten Mittel in Höhe von knapp 100 Millionen Euro zum  Jahresende schon wieder aufgezehrt.
 Intern rechnen Regierungsexperten  damit, dass nach der Bundestagswahl der nächste Zuschuss beantragt  werden muss. Insgesamt soll das Projekt rund 900 Millionen Euro kosten.  
<b>Puffer ist fast aufgebraucht</b>
Auch der extra einkalkulierte zeitliche Puffer von sieben Monaten ist  fast verbraucht. Nach jetzigem Stand sollen die ersten Beamten ab 2014  in die Gebäude an der Chausseestraße einziehen. 
Ein Grund für die  Probleme sind Streitigkeiten mit beteiligten Unternehmen auf der  Baustelle. Der Bund hat zuletzt mit 24 Firmen juristische  Auseinandersetzungen geführt. 
<b>Ärger mit der Berliner F</b><b>euerwehr</b>
Zudem ringt die Sicherheitsabteilung des  BND seit Monaten mit der Berliner Feuerwehr über das richtige Vorgehen  im Falle eines Feueralarms. 
Die BND-Mitarbeiter fürchten  Sicherheitsrisiken, falls die Einsatzkräfte unbeaufsichtigt in alle  Teile des Gebäudes vordringen könnten. Andere Geheimdienste könnten sich  diese Lücke zunutze machen und sich Zugang zum Haus verschaffen.  
Deswegen haben sich beide Seiten auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach  müssen eintreffende Löschzüge in einer &quot;Schlüsselzentrale&quot; einen  Schlüsselbund abholen, der ihnen den Weg zum Brandherd ermöglicht. Eine  BND-Eskorte soll die Feuerwehrleute anschließend durch das Gebäude  begleiten und erst kurz vor dem Feuer zurückbleiben.]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 22:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gegen Mobbing an Berliner Schulen: Kampf auch gegen Internetmobbing</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/gegen-mobbing-an-berliner-schulen-kampf-auch-gegen-internetmobbing.html</link>
			<description>Mobbing darf an Berliner Schulen keine Chance haben. Mit diesem Ziel starteten die Senatsverwaltung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die TK stellte dafür den Berliner Schulen 1.500 sog.  „Anti-Mobbing-Koffer“ zur Verfügung, die Materialien zur Durchführung  von themenbezogenen Projektwochen enthalten: ein Lehrerhandbuch,  Aufklärungsfilme sowie Informationsmaterial für Schülerinnen, Schüler  und Eltern. 
<b>Besondere Schulung für Lehrkräfte</b>
Das Ziel der Aktion: Die Klasse entwickelt eine solide  Basis, um eine tragfähige Gemeinschaft in der Zukunft zu sein. Zur  Umsetzung der Projektwoche erhalten Lehrkräfte eine besondere Schulung.<br /> <br /> Nun werden die Materialien des Anti-Mobbing-Koffers um das Modul  &quot;Cybermobbing&quot; erweitert. Auf der Fachtagung „Mobbingfreie Schule“ am  16. Mai 2013 lernen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte das neue  Modul kennen.<br /> <b><br /> Mobbing im Internet</b>
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: „Wie  lässt sich Cybermobbing erkennen und stoppen? Wie können Schulen  präventiv tätig werden? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler vor den  Gefahren des Internets schützen und wie vermittelt Schule am  effizientesten Medienkompetenz? Und wie kann ich mich selbst wehren,  wenn ich als Lehrkraft Opfer von Cybermobbing werde? Das sind die  Fragen, auf die das neue Modul und die Fachtagung Antwort geben.“<br /> <br /> Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin: „Mit unserem Anti-Mobbing-Projekt  sind wir auf einem guten Weg. Nicht zuletzt die enorme Nachfrage der  Lehrkräfte nach Weiterbildungsveranstaltungen und Unterrichtsmaterial  zeigt uns das. Prävention ist wichtig, egal, ob Mobbing in der realen  oder virtuellen Welt stattfindet. Denn die betroffenen Kinder leiden oft  ein Leben lang.“<br /> <br /> Mobbing und Cybermobbing haben zwar viele Gemeinsamkeiten, es gibt aber  auch gravierende Unterschiede. So ist die Zahl der Beteiligten beim  Mobbing via Internet kaum zu überblicken, Verunglimpfungen verbreiten  sich rasant, sind kaum zu korrigieren oder gar zu stoppen. 
<b>soziale Netzwerke </b>
Für die  heutige Generation der Schülerinnen und Schüler ist die Nutzung von  Handy und Internet eine Selbstverständlichkeit - soziale Netzwerke sind  alltäglich. Neben vielen Chancen, die die neuen Medien bieten, gibt es  aber durch eine scheinbare Anonymität auch große Gefahren. 
Eine Studie  im Auftrag der TK belegt, dass jeder dritte Schüler in Deutschland  bereits im Internet oder per Handy gemobbt wurde. Drohungen und  Beleidigungen sind hier die häufigste Form. Jeder zwölfte Befragte gibt  sogar an, selbst gemobbt zu haben.<br /> <br /> <b>Ergänzung zu Notfallplänen</b>
Das Programm „Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein“ ist eine  sinnvolle Ergänzung zu bereits vorhandenen Materialien und Projekten,  wie z.B. den Notfallplänen für Berliner Schulen. Hier finden die Schulen  konkrete Handlungsempfehlungen zum Thema Mobbing und Cybermobbing sowie  auch Hinweise zur Präventionsarbeit. 
Seit dem Schuljahr 2012/2013  bieten die Berliner Schulpsychologinnen und Schulpsychologen für  Gewaltprävention und Krisenintervention Fortbildungen für Mitglieder von  Krisenteams an. Das zweijährige modulare Fortbildungscurriculum enthält  u.a. auch ein Modul zum Thema Mobbing in der Schule.]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 06:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In Berlin wird es eng: Auch Randlagen inzwischen gut vermietet</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/in-berlin-wird-es-eng-auch-randlagen-inzwischen-gut-vermietet.html</link>
			<description>Schöneberg gut gefragt, Wilmersdorf, Mitte, Steglitz, Prenzlberg - kaum noch Wohnungen zu bekommen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[So das Fazit auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Verbandes der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU). Der Berliner Wohnungsmarkt geht an seine Reserven: 2012 sind die Leerstände bei den 143 Berliner Mitgliedsunternehmen vor allem auch in Lagen außerhalb der Innenstadt deutlich gesunken. In vielen Bezirken gingen auch die Fluktuationsquoten weiter zurück. 
„Die Signale sind klar: Wohnungspolitik muss Chefsache werden. Berlin braucht jetzt endlich eine stringente Agenda für mehr Mietwohnungsneubau. Nur mehr Neubau kann für einen entspannten Berliner Wohnungsmarkt sorgen“, so BBU-Vorstand Maren Kern.  Wohnungspolitischen Handlungsbedarf sieht der BBU dabei längst nicht nur in Sachen Neubauförderung. In Angriff genommen werden müssten außerdem dringend auch Faktoren wie Baugenehmigungsverfahren, Bauordnung, Infrastruktur, aktive Liegenschaftspolitik und die Schaffung eines Neubauklimas. 
Kern: „Berlin sollte seine Metropolenrealität endlich in allen Aspekten akzeptieren, und keine Angst vor dem eigenen Schatten haben. Nur dann kann es seine Zukunft nachhaltig gestalten.“Vor allem in Tegel und Tempelhof sieht Kern noch viel Luft. „Weniger Grünflächen, geringere Abstandsflächen zwischen Gebäuden, mehr  hohe Häuser sowie eine Korrektur der Masterpläne 20.000 neue Wohnungen statt der bisher geplanten 5.000, das ist die Zielvorstellung des BBU-Vorstandes.<b></b>
<b>Leerstand und Fluktuation im Rückwärtsgang, aber Mieten stabil</b> 
Mit einem Rückgang auf 2,3 Prozent ist der Leerstand bei den Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen 2012 auf den niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren gefallen. 
Auch die Fluktuation ist erneut deutlich gesunken. In einigen Innenstadtlagen erreicht sie mittlerweile eine Quote von nur noch rund fünf Prozent. Die Angst vor hohen Mieten bei der Neuanmietung lässt die Berliner umzugsmüde werden. 
<b>Marzahn-Hellersdorf: Leerstand liegt bei 2,4 Prozent</b>
Besonders auffällig ist der abermals deutliche Rückgang des Wohnungsleerstands in Marzahn-Hellersdorf. Trotz des anhaltenden Leerstandsrückgangs lag 2012 bei den BBU-Mitgliedsunternehmen die durchschnittliche Nettokaltmietensteigerung im Bestand im Vergleich zum Vorjahr mit 2,4 Prozent (auf 5,15 € / m2) fast exakt auf der allgemeinen Inflationsrate. 
BBU-Mitgliedsunternehmen planen über 10.000 Wohnungen Die BBU-Mitgliedsunternehmen haben ihre Investitionen 2012 kräftig um rund 13 Prozent auf nun über eine Milliarde Euro ausgeweitet. 
Den höchsten Zuwachs gab es mit gut 30 Prozent im Bereich Neubau – allerdings auch nur auf rund 47 Millionen Euro. Für 2013 ist hier aber eine Verdreifachung der Investitionen auf dann knapp 200 Millionen Euro vorgesehen. „Nach den bisherigen, noch sehr zurückhaltenden Planungen wollen unsere Mitgliedsunternehmen bis 2020 mehr als 10.000 Mietwohnungen neu errichten. Mit besseren Neubaurahmenbedingungen könnten sie aber wohl doppelt so viel bauen“, unterstrich Kern. Deshalb habe der BBU auch seine „Agenda für mehr Mietwohnungsbau“ erarbeitet. 
Bei allen Neubauanstrengungen für einen entspannten Wohnungsmarkt werde aber auch in Zukunft der Wohnungsbestand klarer Investitionsschwerpunkt bleiben: „Auf diese Weise wird gutes und bezahlbares Wohnen für rund 1,4 Millionen Mieterinnen und Mietern bei unseren Mitgliedsunternehmen gesichert.“
 <b>BBU-Warmmieten seit 2005 real praktisch unverändert</b> 
Trotz rasanter Energiepreissteigerungen und Modernisierungsinvestitionen von durchschnittlich rund einer Million Euro pro Tag: Die Warmmieten haben sich bei den Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen im Schnitt zwischen 2005 und 2012 real nur um insgesamt 2,5 Prozent erhöht. 
Bei 5,15 Euro nettokalt und 7,78 Euro warm pro Monat und Quadratmeter wohnte ein Standardhaushalt bei einem BBU-Mitgliedsunternehmen im Vergleich zum Gesamtberliner Durchschnitt (Mietspiegel und Heizkostenspiegel 2011) rund 200 Euro im Jahr günstiger. Kern: „Das ist das Ergebnis einer auf Nachhaltigkeit und bezahlbare Mieten ausgerichteten Investitionsstrategie unserer Mitgliedsunternehmen. Sie basiert auf unternehmerischen Entscheidungsspielräumen, die im Sinne weiterhin sozial verträglicher Modernisierungen unbedingt erhalten bleiben sollten.“ 
Die moderate Mietenentwicklung sei Ausweis der hohen sozialen und stadtentwicklungspolitischen Verantwortung sowie der mietendämpfenden Wirkung der BBU-Mitgliedsunternehmen. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 21:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BUND fordert mehr Busbeschleunigung in Berlin</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/bund-fordert-mehr-busbeschleunigung-in-berlin.html</link>
			<description>Der BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland fordert, dass mehr für die Busbeschleinigung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der BUND wertete aus, wie sich verschiedene Behinderungen im Alltag auf die Fahrgäste von Bus und Straßenbahnen auswirkten. Das Ergebnis: Oft warten Bus und Tram im Autostau oder unnötig lange an Ampeln. Immer wieder kommen die Busse unregelmäßig oder gar nicht, die Pulkbildung führt oft dazu, dass ein fast leerer Bus einem überfülltem folgt.<br /> <b><br /> Metrobusse haben schlechte Qualität</b>
Simon Heller, Mitglied im AK Mobilität des BUND: „Ausgerechnet die Qualität der innerstädtischen Metrobusse liegt deutlich unter denen für das gesamte Busnetz angegebenen Werten. Im&nbsp; langjährigen Vergleich sind die Metrobusse innerhalb des S-Bahnrings mit&nbsp; einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,6 km/h historisch langsam. 
<b>Beschleunigungsprogramm des Senates hat keine Wirkung</b>
Das Busbeschleunigungsprogramm hat offenbar seine Wirkung verfehlt. München <br /> hat wesentlich größere Verbesserungen erzielt.<br /> Bus- und Straßenbahnleistungen werden überwiegend über die Einsatzzeit der Fahrzeuge auf Linienfahrten (sog. „Beförderungsstunden“) abgegolten. Allein auf den innerhalb des S-Bahnrings verkehrenden Metrolinien könnten nach unseren Berechnungen durch konsequente Beschleunigung 37.500 Beförderungsstunden pro Jahr eingespart werden. 
Das entspricht einem Bestellerentgelt von 1,5 Mio. Euro. Die BVG könnte hierdurch zehn bis zwölf Busse einsparen. 
Der BUND schätzt, dass bei entsprechender Qualität bis zu fünf Prozent Neukunden gewonnen werden könnten. Das entspricht zusätzlichen Fahrgeldeinnahmen von 1,4 Mio. Euro. Das Land Berlin und die BVG verlieren so jedes Jahr fast drei Mio. Euro durch die mangelhafte Beschleunigung.“<br /> <br /> Der BUND fordert deshalb zur Beschleunigung:<br /> <br /> •	Busse und Straßenbahnen dürfen im Regelfall nur an Haltestellen zum Stehen kommen<br /> -	Wartezeiten an Ampeln sollen die Ausnahme bilden und nicht länger als zehn Sekunden dauern<br /> •	Busspuren müssen funktionieren, das bedeutet<br /> -	Busspuren müssen lückenlos ausgewiesen sein<br /> -	die Gültigkeit der Busspuren muss ausgeweitet werden<br /> -	die Freihaltung der Busspuren für Busse muss konsequent durchgesetzt werden<br /> •	Ausweitung der Umweltspuren, die Bussen und Fahrradfahrern ein konfliktfreies Nebeneinander ermöglichen<br /> <br /> •	Haltestellen dürfen nicht zur Behinderung des Busverkehrs werden<br /> -	Busspuren müssen so angelegt werden, dass die Busse ungehindert an- und abfahren können, z.B. durch zusätzliche Buskaps<br /> •	Der Einstieg an allen Türen – wie bei der Straßenbahn üblich - muss auch beim Bus erlaubt werden<br /> •	Reduzierung des Barverkaufs in Bussen durch erleichterten Fahrkartenvorverkauf<br /> •	Einrichtung einer Stelle mit klarer Zuständigkeit und klarem Auftrag zur ÖPNV-Beschleunigung bei der Senatsverwaltung<br /> •	Ausbau der Straßenbahn, dort wo der Metrobus offensichtlich überfordert ist<br /> <br /> <b>Auch die Qualität der Straßenbahnschnelligkeit lässt zu wünschen übrig</b>
Auch Berlins Straßenbahnen werden immer langsamer – in anderen Straßenbahnstädten ist die Durchschnittgeschwindigkeit höher. Hauptproblem bei der Beschleunigung der Straßenbahn sind vor allem die Ampelschaltungen, da die Verkehrslenkung Berlin (VLB) nur über unzureichende Technik verfügt und auch den MIV nicht benachteiligen möchte.<br /> <br /> <b>Nachrüstung von Ampeln gefordert</b>
Martin Schlegel, Fachreferent für Verkehrspolitik:„Der BUND fordert deswegen die Berliner Ampeln mit Kfz-Verkehrsabhängigkeit nachzurüsten. Sehr oft verzichtet die Hauptstadt nicht nur auf Vorrang für den ÖPNV sondern auch darauf, den <br /> Autoverkehr verkehrsabhängig zu steuern, sei es mit Induktionsschleifen <br /> für Kfz oder Infrarotdetektoren für Fußgänger. 
Dabei ist diese Verkehrsabhängigkeit auch im Interesse der Auto-Fahrenden, da diese Steuerungen Wartezeiten reduzieren und Fehldimensionierungen ausgleichen <br /> – ein Standard, der anderswo auch an Ampeln ohne ÖPNV seit Jahrzehnten <br /> praktiziert wird. Der Verzicht auf verkehrsabhängige Steuerungen schränkt aber auch die Möglichkeiten für zuverlässige und wirksame ÖPNV-Bevorrechtigung ein.<br /> 
Im Zuge der Erstellung des neuen Nahverkehrsplans sowie des neuen <br /> Doppelhaushaltes erwartet des BUND vom Senat, dass er die Beschleunigung <br /> für Bus und Straßenbahn endlich ernst nimmt, und damit die entnervten <br /> Fahrgäste bei der BVG endlich zügig zum Ziel kommen. 
In Berlin muss ein wirkungsvolles Beschleunigungsprogramm initiiert und im Nahverkehrsplan verankert werden. Die Geschwindigkeit von Metrolinien soll innerhalb des S-Bahn-Rings 17 km/h, außerhalb 18 km/h nicht unterschreiten. Die durch die Beschleunigung eingesparten Mittel ermöglichen erst die notwendige <br /> Ausweitung des Angebots. Ergo: Ein besseres Angebot für die Fahrgäste <br /> macht den Weg frei für einen wachsenden Nahverkehr in einer wachsenden <br /> Stadt.“]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 12:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Canim Kreuzberg: Dokumentarfilm und Liebeserklärung an Kreuzberg</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/canim-kreuzberg-dokumentarfilm-und-liebeserklaerung-an-kreuzberg.html</link>
			<description>Dokumentarfilme führen in der Kinolandschaft immer ein wenig ein Schattensdasein. Im Kino...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Kurz zum Inhalt:</b> Kiymet  Özdemir kam einst aus politischen Gründen nach Kreuzberg als Mutter,  Arbeiterin und Aktivistin. Aber heute lebt sie doch wieder in ihrem Dorf  an der schönen thrakischen Mittelmeerküste. Kreuzberg hat sich  verändert, weil Kiymet Özdemir da war. 
Nicht nur lebt ihre Enkelin hier  und dreht Filme, auch der 1. Mai, in Kreuzberg noch immer ein  Großereignis, ist anders. Sie demonstrierte damals, von den 1970ern bis  in die 90er Jahre, für die Rechte der türkischen Gastarbeiter und Gastarbeiterinnen, für  diskriminierungsfreie Bildung und gegen Rassismus in Deutschland. Heute  sieht der Kampf um Gleichberechtigung anders aus. 
Im Ballhaus  Naunynstraße versammeln sich wütende und engagierte Theaterleute, die  die deutsche Theaterlandschaft mit ihren innovativen Inszenierungen  aufwirbeln. Hier spielen sie keine Gemüsehändler, bloß weil  ihre Eltern Türkisch gesprochen haben. Sie haben keine Scheu vor einer  direkten Sprache. Im Theater Ballhaus Naunynstrasse haben sie sich  zusammengefunden, mischen mit ihrem Mut die Kulturszene auf und stellen  sich als selbstbewusste »Kanaken« oder »Bastarde« auf die Bühne – so  etwas gibt es sonst nicht in Deutschland. 
Und natürlich gäbe es  Kreuzberg, wie es heute ist, nicht ohne Kiymet Özdemir und auch nicht  ohne die jungen postmigrantischen Kreativen, die sich eigene Orte wie  das Ballhaus Naunynstraße erschaffen.

<link http://www.moviemento.de/presse/kreuzberg/CanimKreuzberg.mp4 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><b>Hier gehts zum Trailer des Films</b></link>
<b><span style="font-size: 13.0px; "><span style="font-size: 13.0px; ">23.5. 2013: 20:00 Uhr</span></span></b>
<span style="font-size: 13.0px; "><span style="font-size: 13.0px; "><b>Moviemento Kino | Kottbusser Damm 22 | Berlin Kreuzberg</b></span></span>]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 08:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Am Pfingstsonntag 2013 wieder: Karneval der Kulturen in Berlin</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/am-pfingstsonntag-2013-wieder-karneval-der-kulturen-in-berlin.html</link>
			<description>Am Sonntag wird sich sich wieder der bunte Zug unterschiedlicher Gruppen beim Karneval der Kulturen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dabei ist der Straßenumzug traditionell am Pfingstsonntag nur ein Höhepunkt von vielen. Insgesamt sind vier Festivaltage angesetzt, an denen Berliner und Touristen die deutsche Hauptstadt weltoffen und dynamisch erleben können. Allein den Umzug wollen jährlich zwischen 500.000 und knapp eine Million Besucher erleben. 
<b>Der Straßenumzug am 19. Mai 2013</b>
Die Karawane des Straßenumzugs besteht aus rund 4.400 Akteuren in 76 Formationen, knapp 50 motorisierten Wagen unterschiedlicher Größe, dazu kommen noch einmal 27 Fußgruppen wie zum Beispiel z.B. Shobha Yatra, Ingenieure Ohne Grenzen &amp; Viva con Agua, Deutsch-Kamerunischer Grassland e.V. Berlin, Tscherkessischer Kulturverein, StäPa Kreuzberg – San Rafael del Sur 12Volt, Slim Fingers und Tallercito. 46 Gruppen bewerben sich im den Preis &quot;Gesamtformation&quot;.
Darüber hinaus nehmen am Umzug acht Gastgruppen, zum Beispiel die Amigos de Bolivia – F.O.B.E. (Düsseldorf) oder die Batería de Màscaras (Fürstenwalde) teil. Außerdem verstärken sich 23 weitere Gruppen mit Gästen wie die Gruppe Lucky Bon Odori Japan mit Gästen aus Japan , Ghana – Our Culture, Our Pride (mit Gästen aus London), Marafoxe Nação Nago (Gäste aus Brasilien, Uruguay, Portugal und Spanien) 
Neun Gruppen sind zum ersten Mal dabei, z.B. Funkhaus Grünau, ASPA - Asociación de Paraguayos en Alemania, Hafenbar Berlin, Black Kilts, Neo-Black Movement of Africa 15 Kinder- und Jugendgruppen
<b>´Rasen in Aktion’</b> mit verschiedensten Performances und interaktiven Aktionen unterwegs. Z.B. die elektroakustische Sound-Performance und Zauninstallation 'Klang-Stadt-Statt Grenze' von Schülern des Robert-Blum-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit Camilla M. Feher (HAU/Kulturagentenprogramm) oder die Akrobatik-Vorführungen der Internationalen Varieté Akademie. 
Und außerdem lassen Paukendrescher und Rhythmusverrückte den ‘Rasen in Aktion’ beben.350 Stände laden mit kulinarischen und kunsthandwerklichen Verführungen zum Verweilen ein: z.B. japanische Maultschen oder norwegischer Flammlachs; Spielzeuge aus Recyclingmaterial, interessante Musikinstrumente Chalumeaus - Klarinetten mit Flötengriffweise) oder Lampen aus Straußeneiern.
<b>Der ‘Grüne Bereich’</b> in der Zossener Straße bietet einen eigenen Raum für Projekte und Firmen, die sich im Sinne der Nachhaltigkeit engagieren. Wer ein grünes Plätzchen zum Verweilen sucht, der muss nur auf einem der bepflanzten Reifen-Hocker Platz nehmen und die recycelten Objekte bestaunen, die der Artistania e.V. geschaffen hat. Viva con Agua informiert über sauberes Trinkwasser bei musikalischen Klängen, die für viel Stimmung sorgen. Und Calaca e.V. informieren über Menschen ohne Papiere: Invisibles.
]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Karl-Marx-Strasse in Berlin-Neukölln soll umgestaltet werden</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/karl-marx-strasse-in-berlin-neukoelln-soll-umgestaltet-werden.html</link>
			<description>Die Karl-Marx-Straße in Berlin Neukölln soll umgestaltet werden. Jahrelang konnte man den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Umbau der Karl-Marx-Straße soll neben einer höheren Verkehrsqualität  und -sicherheit für Fußgänger und Radfahrer auch zusätzliche  Aufenthaltsqualität schaffen. 
Im April 2013 wurde deshalb ein  Gutachterverfahren gestartet, für das fünf ausgewählte Künstlerinnen und Künstler  und Architekten und Architektinnen  Objekte entwerfen sollen, die verschiedene Aspekte  der künstlerischen Gestaltung und Möblierung vereinen.
 Dabei können die  Objekte zwei- oder dreidimensional sein, also zum Beispiel in das  Pflaster der Seitenräume integriert werden oder als besonders  ästhetische Sitzmöglichkeit oder Spiel- und Klettergelegenheit für  Kinder konzipiert sein.<br /> <br /> Das Bezirksamt Neukölln möchte den gesamten Umbauprozess der  Karl-Marx-Straße offen und transparent gestalten und lädt alle Interessierten ein, sich in den Planungs- und Entstehungsprozess einzubringen. <b></b>
Vom 24. Mai 2013 bis zum 02. Juni 2013werden die Ideen in der Schalterhalle der Berliner Sparkasse am Platz der Stadt Hof,  Karl-Marx-Straße 107, 12043 Berlin, zu sehen und zu kommentieren sein.<b></b>
Die Filiale der Berliner  Sparkasse ist montags, mittwochs und freitags von 9.30 und 15.00 Uhr und  dienstags und donnerstags von 9.30 und 18.00 Uhr geöffnet.<br /> <br /> Beim nächsten Großen Treffen der [Aktion! Karl-Marx-Straße] wird es  zudem ein Bürgervotum zu den Gestaltungselementen geben. Ihre  Anmerkungen und Kommentare werden dort protokolliert und gehen in die  Bewertung der Fachjury, deren Auswahlsitzung am 03. Juni 2013  stattfindet, mit ein.<br /> <br /> In der [Aktion! Karl-Marx-Straße] gestalten die Akteure der  Karl-Marx-Straße gemeinsam die Zukunft des Neuköllner Geschäfts-,  Verwaltungs- und Kulturzentrums. Auf Initiative des Bezirksamtes  Neukölln von Berlin.]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Sun, 12 May 2013 16:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heute vor 64 Jahren: Berlinblockade beendet. Wowereit hält Rede</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/heute-vor-64-jahren-berlinblockade-beendet-wowereit-haelt-rede.html</link>
			<description>Die Hungerkralle, so nennt der Berliner das Luftbrückendenkmal am Platz der Luftbrücke ein wenig...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erinnerte heute, am 64. Jahrestag der Beendigung der Blockade, an die Luftbrücke. berlin-magazin.info dokumentiert seine Rede:
„Besonders herzlich begrüße ich die zahlreichen Berliner Schülerinnen  und Schüler, die am ,Yes We Can‘- Wettbewerb teilgenommen haben. Die  dramatischen Ereignisse, derer wir heute gedenken, liegen sehr lange  zurück. Selbst Eure Eltern wurden erst danach geboren.<br /> Ihr selbst wachst in einer Stadt auf, die nicht mehr leiden muss unter  den Folgen des 2. Weltkriegs und von Teilung und Kaltem Krieg. Und doch  tun wir gut daran, zu gedenken, zu erinnern und aufzuklären. Nur so  können wir aus der Geschichte lernen. Und vor allem können wir nur so  ermessen, welch historisches Glück wir haben, heute in einer vereinten,  weltoffenen und weltweit sehr angesagten Metropole zu leben.<br /> <br /> Und es ist keineswegs nur Glück: Sondern das Verdienst vieler Männer und  Frauen, die gegen die Teilung Berlins, die gegen die Preisgabe von  Freiheit und Demokratie in dieser Stadt gekämpft haben. Und die nie  aufgegeben haben. Die selbst unter widrigsten Umständen ihre Zuversicht  nicht verloren haben. Über diese Menschen spreche ich heute.<br /> <br /> Denn heute vor 64 Jahren, genau am 12. Mai 1949, endete eine der  schwersten Krisen, die Berlin nach Kriegsende erschüttert haben. Fast  elf Monate hatte die Sowjetunion den Westteil der Stadt zu Lande und zu  Wasser abgeriegelt und ihr damit den Lebensnerv abgeklemmt.<br /> <br /> Moskau wusste aus eigener leidvoller Erfahrung nur zu gut, was es hieß,  unter einer Blockade zu leiden. Aus Anlass des 80. Jahrestages der  Machtübertragung an Hitler erinnern wir uns auch an den verbrecherischen  Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion. Und daran, dass  Deutschland bei der Belagerung Leningrads für den Tod von 1,1 Millionen  Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt verantwortlich war.<br /> <br /> West-Berlin litt 1948 immer noch stark unter den Kriegsfolgen. Die  Zerstörungen, der Hunger und im Winter auch die Kälte bestimmten den  Alltag der West-Berlinerinnen und West-Berliner. Es war ein Kampf ums  Überleben in einer Ruinen-Stadt: So war es bereits vor der Blockade.<br /> <br /> Als aber in der Nacht vom 23. zum 24. Juni 1948 die Stromlieferung aus  dem Großkraftwerk Zschernowitz gekappt und am Morgen des 24. Juni  West-Berlin abgeriegelt wurde, da hing das Überleben der Teilstadt  plötzlich an einem seidenen Faden. Denn die Westsektoren mit ihren 2,2  Millionen Berlinerinnen und Berlinern waren vollständig abhängig von  Belieferungen von außen. Die Blockade traf die westlichen Alliierten  völlig überraschend. Sie waren sich damals keineswegs einig, ob sie  West-Berlin überhaupt auf Dauer halten und verteidigen könnten. Die  Entscheidung, Berlin per Luftbrücke zu versorgen, bedeutete deshalb mehr  als eine Krisen-Intervention. Es war ein eindrucksvolles Bekenntnis zu  West-Berlin, zur Sicherheit und Freiheit der Menschen hier. Das Brummen  der Rosinenbomber Tag und Nacht wurde zum Herzschlag West-Berlins: Eine  Vergewisserung, dass Berlins Lebensadern intakt waren. Es gab nicht  wenige Berlinerinnen und Berliner, die nachts aufwachten, wenn das  Geräusch der Flugzeugmotoren mal aussetzte.<br /> <br /> Auch heute, 64 Jahre nach dem glücklichen Ende der Blockade, sind wir  noch dankbar für den großen Einsatz, den die westlichen Alliierten  während der Luftbrücke für die Versorgung Berlins leisteten. Dem  entschlossenen Handeln der Amerikaner und Engländer, unterstützt durch  Kanada, Südafrika, Neuseeland, Australien und Frankreich, ist es zu  verdanken, dass die Versorgung West-Berlins sichergestellt wurde.<br /> <br /> Es war vor allem General Clay, der als Militärgouverneur der  amerikanischen Besatzungszone in Berlin am entschiedensten dafür  kämpfte, die Stadt nicht preiszugeben. Und man kann ohne Übertreibung  sagen: Die Luftbrücke war der Beginn einer ganz besonders engen und  innigen Beziehung zwischen Amerika und den West-Berlinerinnen und  West-Berlinern.<br /> <br /> Einer Beziehung, die vor 50 Jahren einen weiteren bewegenden Höhepunkt  erfuhr. Es war der 26. Juni 1963: Amerikas Präsident John F. Kennedy  besuchte die Stadt. Anlass war der 15. Jahrestag des Beginns der  Luftbrücke. Und erneut hatte Berlin eine schwere Krise zu überstehen:  Den Bau der Mauer, keine zwei Jahre zuvor. Diesmal war die Supermacht  Amerika machtlos. Aber sie war nicht sprachlos. Kennedys bewegende Rede  vor dem Rathaus Schöneberg traf die Herzen der Menschen. Und die  begeisterten Berlinerinnen und Berliner gaben ihm das Gefühl eines  großen historischen Moments.<br /> <br /> Kennedys Bekenntnis ‚Ich bin ein Berliner‘ wirkt heute wie das Echo auf  Ernst Reuters leidenschaftlichen Appell, während der Blockade am 9.  September 1948 vor dem Reichstag: ‚Ihr Völker der Welt …! Schaut auf  diese Stadt und erkennt, dass ihr diese Stadt und dieses Volk nicht  preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!‘ Die westlichen Alliierten  haben Berlin nicht preisgegeben – im Gegenteil. Ihrem Willen und ihrem  Einsatz war es zu verdanken, dass West-Berlin dauerhaft am Leben blieb,  dass Freiheit und Demokratie erhalten werden konnten. Damit war eine  wesentliche Voraussetzung für die Wiedervereinigung 1990 geschaffen.<br /> <br /> Heute ist das wiedervereinte Berlin eine tolerante und weltoffene  Metropole im Herzen Europas. Wir sind dankbar für den Einsatz der  Menschen, die in der Geschichte dieser Stadt dazu beigetragen haben. Wir  werden nie vergessen, was diese Menschen für Berlin geleistet haben.  Deshalb auch mein Dank an die Checkpoint Charlie-Stiftung, die den ‚Yes  We Can-Quiz‘ ins Leben gerufen und hunderte Schülerinnen und Schüler  damit erreicht hat.<br /> <br /> Auf Euch wird es ankommen, das historische Erinnern in und für Berlin zu  bewahren. Denn die Geschichte ist in Berlin allgegenwärtig. Sie dient  der Selbstvergewisserung. Sie schärft das Bewusstsein dafür, woher wir  kommen und was wir tun müssen, um allen Menschen in dieser Stadt eine  gute Zukunft zu geben.<br /> <br /> Runde Gedenkanlässe sind in diesem Jahr die Machtübertragung an Hitler,  die Novemberpogrome von 1938, der Kennedy-Besuch 1963. Hinzu kommen wie  in jedem Jahr der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR sowie das  Ende der Berlin-Blockade. All diese Anlässe halten für uns Lektionen  bereit über den Wert von Freiheit und Demokratie, Menschlichkeit und  Zivilcourage, kultureller Vielfalt und Weltoffenheit. Das sind bewegende  und nützliche Lektionen, die wir nie vergessen dürfen, damit Berlin  bleibt, was es ist:<br /> • Eine Stadt für Euch, die Euch Chancen gibt, die für Euch lebenswert ist.<br /> • Eine Stadt, die es Euch ermöglicht, freie, selbstbewusste, weltoffene  und solidarisch handelnde Bürgerinnen und Bürgern zu werden.<br /> <br /> Heute gedenken wir der Männer und Frauen der Luftbrücke aus Amerika,  Großbritannien und Frankreich, aus Kanada, Südafrika, Neuseeland und  Australien. Sie haben ihr Leben für Berlins Freiheit und Sicherheit  riskiert. Und wir gedenken der 78 Toten, die sich für dieses große Ziel  aufgeopfert haben. Wir verneigen uns vor den Opfern der Luftbrücke. Ihr  Tod ist uns Verpflichtung zu Toleranz und Völkerverständigung in Frieden  und Freiheit....&quot;
]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Sun, 12 May 2013 15:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berliner Senat begrenzt Mietsteigerungen. Maximal 15 Prozent in drei Jahren</title>
			<link>http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/berliner-senat-begrenzt-mietsteigerungen-maximal-15-prozent-in-drei-jahren.html</link>
			<description>Allgemeine Mieterhöhungen dürfen in Zukunft in Berlin maximal noch im Umfang von 15 Prozent in drei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Senator Müller: „Ich freue mich, dass wir für 1,2 Millionen Berliner Mieterhaushalte in Zukunft die Mieterhöhungen stärker begrenzen können als bisher. Das wird für Berlin insgesamt den Mietenanstieg dämpfen. Wir haben damit sehr schnell umgesetzt, was rechtlich durch die Mietrechtsnovelle möglich wurde. 
Die Bundesregierung hat damit zu Teilen umgesetzt, was Berlin seit Jahren in Bundesratsinitiativen gefordert hat. Wichtig ist jetzt, dass weitere dringend benötigte Schritte folgen: Gerade in Berlin sind es die Angebotsmieten, die den Mietpreisanstieg vorantreiben. 
Wir werden weiter darum kämpfen, dass auch eine Neuvermietungsdeckelung kommt.“ Berlin nutzt damit als erstes Bundesland für die gesamte Stadtfläche die aufgrund des Mietrechtsänderungsgesetzes seit dem 1. Mai 2013 bestehende Möglichkeit zur Dämpfung der Mietentwicklung im nicht preisgebundenen Wohnungsbestand. 
Die abgesenkte Kappungsgrenze von maximal 15 Prozent in drei Jahren ergänzt die bereits bestehende Kappung, dass allgemeine Mieterhöhungen höchstens zur ortsüblichen Vergleichsmiete führen dürfen, so wie sie im Berliner Mietspiegel abgebildet wird. 
Durch die Einschränkung zukünftiger Mieterhöhungsmöglichkeiten profitieren über 1,2 Millionen Mieterhaushalte in ganz Berlin von der neuen Regelung. Konnten bisher in Berlin die Mieten um bis zu 20 Prozent in drei Jahren steigen, sind mit dem Inkrafttreten der Verordnung nur noch 15 Prozent innerhalb von drei Jahren zulässig. 
Aufgrund des am 4. September 2012 geschlossenen Bündnisses für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten haben alle bei den sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften wohnenden Mieterinnen und Mieter bereits von einer abgesenkten Kappungsgrenze profitiert. 
<b>Öffentlicher Bestand: Geringere Mietsteigerungen</b>
Dazu Senator Müller: „Für unseren öffentlichen Bestand von 280.000 Wohnungen haben wir eine Kappungsgrenze mit geringeren Mietsteigerungsmöglichkeiten und eine Kappung der Modernisierungsumlage von 11 auf 9 Prozent bereits letztes Jahr mit dem Mietenbündnis eingeführt. 
Mit dem Inkrafttreten der Kappungsgrenzen-Verordnung wird jetzt zugunsten aller Mieterinnen und Mieter im nicht preisgebundenen Wohnungsbestand eine mieterfreundliche Regelung in Berlin umgesetzt. Der Kurs zur Nutzung aller Möglichkeiten zur Minderung des Mietpreisauftriebs in Berlin wird konsequent fortgesetzt.“ ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 16:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
<!-- Cached page generated 22-05-13 17:30. Expires 23-05-13 17:30 -->
<!-- Parsetime: 0ms -->