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02.04.2012
Lange Nacht der Industrie am 9. Mai in Berlin
Lange Nächte gibt es inzwischen mehrere in der deutschen Hauptstadt. Nun wird es auch eine Lange Nacht der Industrie geben. Am 9. Mai 2012 öffnen Berliner Unternehmen ihre Pforten.
 Berlin ist nicht nur Touristenmagnet und Standort für die Kreativindustrie, sondern nach wie vor Industriestandort. Eine Lange Nacht der Industrie am 9. Mai will darauf aufmerksam machen. (Foto: gregorfischer.photography)
Zum ersten Mal öffnen Berliner Unternehmen ihre Tore für die LANGE NACHT DER INDUSTRIE. Zur Premiere 2012 konnten 30 Unternehmen gewonnen werden.
Darunter weltbekannte etablierte Firmen, aber auch neue Zukunftsunternehmen. Sie bieten am 9. Mai 2012 von 16.30 Uhr bis 22.30 Uhr Schülern/innen, Studierenden, Arbeitnehmern/innen und interessierten Berlinern und Berlinerinnen Einblicke und Informationen in Produktion und Prozesse.
Insgesamt 13 spannende Touren warten auf Teilnehmer/innen. Unter www.lange-nacht-der-industrie.de können sich Interessenten ab sofort um die limitierten Plätze bewerben.
Bis zu drei Wunschtouren zu jeweils zwei Unternehmen können ausgewählt werden. Eine Anmeldung ist Voraussetzung für die kostenlose Teilnahme – das Mindestalter dafür 14 Jahre (bis 18 Jahre in Begleitung). Berliner Industrie erleben Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE, unter Schirmherrschaft von Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Sybille von Obernitz, ist ein Projekt des Masterplans Industriestadt Berlin 2010-2020.
Am 9. Mai gewähren weltbekannte Marken, „Hidden Champions“ und B2B-Unternehmen bei spannenden und informativen – jeweils eineinhalbstündigen – Führungen Einblicke in Arbeitsprozesse und Produktwelten.
Aus Personal- und Produktionsabteilungen stehen Gesprächspartner bereit. Veranstalter der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE ist das Netzwerk Industriepolitik, ein breites Bündnis aus Unternehmen, Kammern, Verbänden, Gewerkschaften, den Fördereinrichtungen des Landes und dem Berliner Wirtschaftssenat. Berliner Arbeitgeber kennenlernen Die Partner-Firmen freuen sich, der Öffentlichkeit ihre Standorte als hochmoderne Produktionsbetriebe und attraktive Arbeitgeber bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE zu präsentieren.
Ihre Produkte und Innovationen, Besonderheiten und Unternehmenskultur stehen oft weniger im Fokus. So bieten sie am 9. Mai gut ausgebildeten, jungen Leuten Gelegenheit, Berufs- und Karriereangebote kennen zu lernen. Auch angesichts des Fachkräftebedarfs ein Weg, qualifizierten Nachwuchs dauerhaft für den Industriestandort Berlin zu begeistern. An der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE nehmen teil: BAE Batterien, Bayer Schering Pharma, Berlin-Chemie, Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei, Berliner Seilfabrik, BMW Werk Berlin, Bombardier Transportation, Borsig, Clean Tech Business Park Berlin Marzahn, Continental, Geyer-Gruppe Industrieholding, Inventux Technologies, Jonas & Redmann, Kieback & Peter, Niles Werkzeugmaschinen, Kraft Foods Deutschland, MSA AUER, Nokia Siemens Networks, Procter & Gamble Manufacturing Berlin, PSI, Schmidt + Haensch, Siemens, Unternehmens-Netzwerk Motzener Straße mit mehr als 10 Mitgliedsunternehmen, Vattenfall, Vodafone und Rudolf Wild.
Industriestadt Berlin Berlin hat eine leistungsfähige und innovative Industrie als Basis für einen starken Wirtschaftsstandort. Nach einem erheblichen Strukturwandel in den 90er Jahren ist die Stadt heute ein moderner Industriestandort mit einem Mix aus Zukunftstechnologien und Traditionsbranchen.
Neben einigen großen Unternehmen wird die Berliner Industrie vor allem durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt. 2011 hatte die Berliner Industrie fast 105.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, das sind ca. 9% aller Erwerbstätigen. Zudem erzielte die Berliner Industrie 2010 eine Bruttowertschöpfung von rund 9,8 Mrd. Euro und erbrachte damit 11,5% der gesamten Wirtschaftsleistung in Berlin. Mit einer starken Elektroindustrie, in der knapp ein Drittel der Industriebeschäftigten tätig ist, zeichnet sich die Berliner Industrie durch eine relativ gleichmäßige Branchenstruktur aus.
Zu den Kernbranchen zählen das Metallverarbeitende Gewerbe, der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Chemische und Pharmazeutische Industrie, die Ernährungswirtschaft sowie die Branchen Druck und Papier. Masterplan Industriestadt Berlin 2010–2020 – Netzwerk Industriepolitik Die Industriestadt Berlin zu entwickeln, ist gemeinsames Anliegen des Netzwerkes Industriepolitik, einem breiten Bündnis aus Unternehmen, Kammern, Verbänden, Gewerkschaften, den Fördereinrichtungen des Landes und dem Berliner Wirtschaftssenat.
Das Netzwerk hat dazu den Masterplan Industriestadt Berlin 2010–2020 vereinbart und steht für seine Umsetzung. Der Masterplan Industrie ist gleichzeitig Strategie und Arbeitsprogramm. Gemeinsames Leitziel ist es, überdurchschnittliches Wachstum der Industrie in Berlin zu erreichen. Dazu sind im Masterplan 34 Projekte in vier Aktionsfeldern (Rahmenbedingungen, Innovationen, Fachkräfte und Standortkommunikation) festgeschrieben.
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