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11.05.2014

Garten in der Liebermann-Villa wiederhergestellt


Max Liebermann malte hier über 200 Bilder. Jetzt ist der Garten der Liebermann Villa wieder hergestellt worden.

Der Garten der Liebermann Villa, hier noch in seiner vorherigen Form, wurde heute nach einer aufwendigen Rekonstruktion wieder eingeweiht. (Foto: Droben/wikimedia/http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en)

Die Liebermann-Villa am Wannsee war der Sommersitz des Malers Max Liebermann (1847-1935). Hier verbrachte er über 25 Jahre hinweg die Sommermonate. Viele seiner Bilder entstanden im Wannsee-Garten, in wechselnden Perspektiven und zu verschiedenen Zeiten. Die Rekonstruktion des Gartens erfolgte auf der Grundlage von Liebermanns Gemälden und historischen Quellen.

Gefördert wurde die Rekonstruktion auch aus dem Haushalt der Kulturstaatsministerin. Die Gesamtkosten betragen 440.000 Euro, aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm III der Staatsministerin flossen 263.000 Euro. 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters betonte anlässlich der Eröffnung heute: „Die Liebermann-Villa ist mehr als ein Juwel der Gartenkunst, mehr als ein touristisches Highlight mit internationalem Ruf. Vor über hundert Jahren hat Liebermann die Villa und den Garten eingerichtet. Die Wiedereröffnung des Heckengartens fällt in das Gedenkjahr 2014, 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, dieser Katastrophe im Europa des 20. Jahrhunderts. 2014 erinnern wir auch an den Beginn des Zweiten Weltkrieges, der vor 75 Jahren vom nationalsozialistischen Deutschland entfesselt wurde.

Exemplarische Perspektive

Die Geschichte des jüdischen Malers Max Liebermann und die seiner Villa am Wannsee stehen geradezu exemplarisch für die historische Perspektive. Sie führt uns unmittelbar an die Brüche und Abgründe des 20. Jahrhunderts heran, für die Deutschland eine ganz besondere Verantwortung trägt – bis heute.“

Die Kulturstaatsministerin weiter: „Max Liebermann war als renommierter Künstler und jüdischer Bürger in Berlin ein prominentes Opfer der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime. Die 86-jährige Martha Liebermann nahm sich 1943 das Leben, um der Deportation in das KZ Theresienstadt zu entgehen. Wir können das entsetzliche Unrecht nicht wieder gutmachen.

Bei dem Thema Restitution wird Deutschland aber seine Anstrengungen verstärken. Hier geht es nicht in erster Linie darum, materielle Werte zurückzugeben, sondern darum, die Opfer mit vielfach zerstörten Lebensläufen anzuerkennen und diese wenigstens nachträglich sichtbar werden zu lassen. Es ist unsere moralische Pflicht, genau das zu leisten. Auch dafür steht für mich die heutige Liebermann-Villa.“

 

 







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