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22.05.2014

Berlin vor dem Wahlsonntag: Abstimmung über die Zukunft des Tempelhofer Feldes


Derzeit weiss man nicht, ob die politischen Parteien -zumindest in Berlin - eher für Europa oder die Zukunft des Tempelhofer Feldes kämpfen. Alle Seiten kämpfen für ihre Ansichten.

Stadtentwicklungssenator Müller , ein vehementer Befürworter der Randbebauung am Tempelhofer Feld, nutzt derzeit jede Gelegenheit für dieses Projekt direkt und indirekt zu werben. So sagte er anlässlich des Jahresempfangs beim Paritätischen Wohlfahrtsverband:

"Wir werden weiterhin mietenstabilisierend im Wohnungsbestand wirken und für umfassenden Wohnungsneubau mit bezahlbaren Mieten sorgen. Die benachteiligten Stadtteile werden wir unterstützen und ihre Eigeninitiative fördern. Aber auch die nachhaltige ökologische Ausrichtung ist wichtig, denn Energie muss für alle bezahlbar bleiben. Wir wollen die Stadt weiter barrierefrei gestalten und die Infrastruktur für die Menschen und ihren wirtschaftlichen Erfolg intelligent ausbauen."

Und auch in der heutigen Senatsdebatte ging es noch einmal hoch er, da war auf SPD Seite von Spießigkeit der Bebauungsgegner zu hören, die Opposition aus Linken, Grünen und Piraten warfen dem Senat vor er sei selbstherrlich.

Weitere Wohnungsbaupotenziale durch Verdichtung des städtischen Raums

Unterdessen weist der BUND darauf hin, dass es neben dem Templhofer Feld eine ganze Reihe anderer Potentiale für Wohnungsbau in Berlin gibt: Nach dem Entwurf des Stadtentwicklungsplans Wohnen (StEP Wohnen) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt seien für die Versorgung von 250.000 zusätzlichen Einwohnern bis zum Jahr 2025 137.000 neue Wohnungen erforderlich. Diesem Bedarf stünde nach  Berechnungen des Senates ein Flächenpotenzial für den Neubau von 221.000 Wohnungen gegenüber, das kurz- bis mittelfristig realisierbar sei.

Nicht enthalten seien darin nach einer Auswertung des BUND Berlin die effizientere Nutzung von Gebäuden durch Ausbau von Dachgeschossen, Aufstockung oder Umbau der Wohnungen, der Umbau leerstehender
Bürogebäude sowie ein Wohnraummanagement, welches den Wechsel in kleinere Wohnungen erleichtert.

Neben der in der Senatsplanung enthaltenen Bebauung von geeigneten Baulücken müssen die Investitionen in den Neubau nach Ansicht des BUND Berlin im Zuge eines Stadtreparaturprogrammes insbesondere in
Beseitigung stadtplanerischer Missstände investiert werden.

Neben den lange verzögerten Stadtumbauprojekten des Senates z.B. für die Berliner Mitte bestünden weitere Möglichkeiten in der Überbauung  flächenfressender Discounter, dem Rückbau von überbreiten Straßenzüge und überdimensionierten Parkplätzen sowie der Umnutzung von einigen Gewerbeflächen.

Tilmann Heuser, Landesgeschäftsführer des BUND Berlin: „Berlins Schicksal bei der Versorgung derwachsenden Einwohnerzahl mit Wohnraum hängt nicht vom Tempelhofer Feld, sondern von einer intelligenten und nachhaltigen Wohnungspolitik ab. Mit dem Vorantreiben der Bebauungsplanung auf der wertvollen Grün- und Freifläche soll offenbar kaschiert werden, dass der SPD-geführte Senat das Thema Wohnen bis zum Jahr 2011 schlicht negiert hat. Dabei könnten mit einer zielorientierten Wohnungspolitik nicht nur vorhanden Gebäude effizienter genutzt, sondern auch energetisch saniert und den Bedürfnissen einer zunehmend älter werdenden Stadtbevölkerung angepasst werden. Das ist sowohl sozialer und ökologischer, aber auch wirtschaftlicher als der Neubau von teuren Wohnungen, die durch Quersubventionierung bezahlbar gemacht werden müssen.“

Mehr zum Thema auch:

Hier in der TAZ zu den Kosten der geplanten Landesbibliothek

Im Tagesspiegel zur Haltung der Architekten in Berlin
Im rbb zu dem Bemühungen des Senats

Über falsche Darstellungen des Senats in der Berliner Morgenpost

 

 

 







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